Haßfurt — Johanna Schneider gehört zu den Rising Stars der deutschen Jazzszene. Zuletzt 2010 zu Gast in Haßfurt, war sie da noch Studentin der Essener Hochschule für Musik. Die 28-jährige Jazzsängerin aus Bamberg hat bald alle Kontinente besungen und durfte sich 2013 als Sängerin des Landesjugend-Jazz orchesters Nordrhein-Westfalen mit über den WDR-Jazzpreis in der Kategorie Nachwuchs freuen. Auch Auszeichnungen wie den Echo Jazz, de Neuen Deutschen Jazzpreis oder den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt sie.
Das Kulturamt Haßfurt lädt am Sonntag, 27. September, um 19 Uhr zum Auftakt der Jazzreihe "Jazz mal anders" in den Gewölbekeller der Stadthalle ein.
Aktuell veröffentlicht Johanna Schneider als Bandleaderin ihr Debütalbum "Pridetime", welches sie mit Bernhard Pichl (Klavier), Rudi Engel (Bass) und Florian Kettler (Schlagzeug) vorstellt. Mit "Pridetime" gerät das Publikum auf eine Reise durch persönliche Erfahrungen, unerwartete Entdeckungen und unterschiedlichste Einflüsse. Dabei fügen sich melancholische Balladen, knisternder Swing und afrikanische Rhythmik in eins.
Johanna Schneider gehört, wie ein Kritiker schrieb, zu einer neuen Generation von Jazz-Musikern, die der traditionellen Musikrichtung frische Impulse gibt. Sie tritt das Erbe von Ella Fitzgerald und Billie Holiday an. Karten für dieses Konzert sind zu haben in der Poststelle Holch in Zeil und beim Kulturamt Haßfurt, Tel. 09521/9585745.