Am Friedrich-Rückert-Gymnasium wurden 41 Schüler für ihre Leistungen im Bereich Mathematik ausgezeichnet. "Ich wäre hier nicht gesessen", begrüßte Schulleiter Klauspeter Schmidt die versammelten Preisträger, um gleich dazu einzugestehen: "So gut wie Ihr war ich nicht in Mathe."
Herausragend war vor allem die Leistung von Felix Dümig (9c), der im anspruchsvollen Landeswettbewerb Mathematik sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde als Sieger hervorging. "Hier sind ein hohes Maß an Eigeninitiative erforderlich und komplexe Denkanforderungen gefragt", erläuterte Fachlehrer Tobias Mück. Bei der Mathematik Olympiade Bayern (MOBY) lag Dümig in den beiden ersten Runden vorn und erreichte in der Landesrunde in Passau dann eine hervorragende Bronzemedaille. Leon Schönecker (10b) landete in der ersten Runde auf dem ersten, in der zweiten Runde auf dem zweiten Platz.
In den MOHAS- und Känguru-Wettbewerben gewannen Schüler viermal den ersten, zwölfmal den zweiten und 17-mal den dritten Preis. An der Mathematikolympiade Hassberge (MOHAS) für die Klassenstufen fünf bis acht beteiligten sich die FRG-Schüler rege. Überragend war Rose Baroness von Stackelberg (5c): Sie erreichte in beiden Runden den ersten Platz. Zusammen mit den sechs weiteren Gewinnern aus den fünften Klassen darf sie demnächst nach Würzburg fahren.
Einen ersten Preis beim Känguru-Wettbewerb erzielten "Seriensiegerin" von Stackelberg sowie Lina Bogendörfer (6c). "Hier vorn zu liegen ist ganz schön schwer", kommentierte Tobias Mück. Die Aufgaben in diesem Multiple-Choice-Wettbewerb für die fünften bis siebten Klassen ähnelten teilwiese den Denkaufgaben in Bewerbungstests, so der Mathelehrer. Bogendörfer erhielt auch ein T-Shirt für den "weitesten Känguru-Sprung", die meisten am Stück richtig gelösten Aufgaben. "Mir macht vor allem das Logische Spaß", schilderte die Sechstklässlerin.
An dem nach dem ungarischen Mathematiker János Bolyai benannten internationalen Multiple-Choice-Wettbewerb nahmen zwei FRG-Teams teil. Obwohl hier - anders als bei Känguru - auch alle oder keine der Antworten richtig sein konnten, ließen sich die Teams der 8c und 9c nicht aufs Glatteis führen. Die Achtklässler Nina Hälterlein, Nicole Morgenroth, Sarah Reisenweber und Nico Senff belegten unter 62 bayerischen Teams den dritten Platz. Felix Dümig, Max Hofmann, Richard Jünger und Timo Meinhof erreichten unter 83 Teams den vierten Platz. Die gesamte 9c nahm noch am internationalen Wettbewerb "Mathematik ohne Grenzen" teil, bei dem fachübergreifend eine Aufgabe auf Englisch, Französisch und Spanisch gestellt wird. Ihr Lohn: Rang acht unter 191 Klassen, den Mück "als sehr erfreulich" bezeichnete. Dafür winkt eine Fahrt ins Mathelabor nach Würzburg.