Die Begegnung des TV Ebern in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West beim TSV Schammelsdorf ist nicht mehr als eine Pflichtaufgabe für den Tabellenletzten. Bei einer weiteren Niederlage oder einem Unentschieden wäre der Abstieg auch rechnerisch endgültig besiegelt.
Mit der deutlichen Niederlage Mitte der Woche im "Kellerderby" in Marktzeuln ist der TV Ebern dem Gang in die Kreisliga ein weiteres Stück näher gerückt. Doch selbst bei einem Sieg hätte es eines kleinen Wunders bedurft, um die Liga zu halten, zumal 13 Punkte von 78 möglichen einfach zu wenig sind, um im Abstiegskampf zu bestehen.
Noch nicht aller Sorgen ledig sind die Schammelsdorfer, die einen der drei Relegationsplätze inne haben. Zu einem direkten Abstiegsplatz weisen sie sechs Punkte Vorsprung auf und zum rettenden Ufer, das derzeit Kleintettau und Unterleiterbach erreicht haben, beträgt der Rückstand zwei Zähler - und die sind durchaus noch aufzuholen. Nach der Winterpause erspielten die Schammelsdorf 13 Punkte bei wechselnden Erfolgen. Drei Siege, vier Remis und zwei Niederlagen sind ihre recht ordentliche Ausbeute. Sie verfügen über eine gewisse Heimstärke, 22 ihrer insgesamt 30 Zähler erspielten sie vor heimischer Kulisse. Lediglich eine Begegnung musste der TSV zu Hause abgeben, mit 2:3 gegen Mitwitz.
Nicht unbedingt ist die Offensive der Garant des Erfolgs für Schammelsdorf. Einen echten Goalgetter haben sie nicht in ihren Reihen. So liegen Dominik Kauder mit acht, Pascal Herbst mit sechs sowie Murat Cümen und Michael Pitzer mit jeweils fünf Toren dicht beieinander. In der Vorrunde trennten sich beide Mannschaften torlos im Anger-Stadion, doch mit diesem Ergebnis dürften sich die Mannen um Spielertrainer Dominik Kauder diesmal voraussichtlich nicht zufrieden geben.
TV Ebern: J. Kapell, J. Elflein - Amon, Ahmadi, Eichhorn, J. Fischer, S. Fischer, Geuß, Graß, Hümmer, Köhler, Kollmer, Korn, Zürl di