Bayreuth — Konzentrierte Blicke und strahlende Gesichter - beim Regionalentscheid von "Schüler experimentieren" in Oberfranken gab es Rekordteilnehmerzahlen. 188 Kinder und Jugendliche mit 102 Projekten aus allen oberfränkischen Landkreisen stellten sich dem kritischen Blick der Fachjury.
Bei der 14. Auflage des Forscherwettbewerbs "Schüler experimentieren" in der Stadthalle in Bayreuth präsentierten die Schüler ihre Ideen aus den sieben Fachgebieten. Schließlich wurden die Sieger bekannt gegeben: Eine Tür aus Luft entwickelten Katharina Bezold, Marie Ruhland und Annalena Riediger (Ebermannstadt) und wurden damit mit dem ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet. Die drei jungen Tüftlerinnen entwickelten einen Mechanismus, der einen warmen Raum von einem kalten isoliert. Den dritten Platz machten Leo Mayer und Georg Amon (Eggolsheim) mit ihrem Projekt "Hansi, der Rollator von morgen".
Für die sieben Regionalsieger-Teams geht es nun wieder an die Arbeit. Bis Ende April haben sie die Möglichkeit, ihre Arbeiten weiter zu optimieren und die Tipps der Jury umzusetzen. Dann messen sie sich mit den Siegern der anderen Regierungsbezirke in Dingolfing. Die Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv, die Juroren und der neue Wettbewerbsleiter Michael Bail (Gymnasium Fränkische Schweiz Ebermannstadt) zeigten sich sehr zufrieden.
Und auch die Vertreter der Partnerunternehmen des Wettbewerbs - die oberfränkischen Sparkassen, die Brose-Fahrzeugteile und die KSB-Aktiengesellschaft in Pegnitz - überzeugten sich bei einem Rundgang mit Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning (CSU) und Sven Baszio von der Stiftung Jugend forscht in Hamburg. Für die zehn besten Forscherschulen Oberfrankens stiftete die Rehau-AG einen bayernweit einmaligen Schulpreis in Höhe von jeweils 500 Euro. red