Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt haben im Zuge von Ermittlungen Hinweise erhalten, dass ein 50-Jähriger schwunghaften Handel mit Rauschgift treiben soll. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten am Samstag unter anderem größere Mengen Betäubungsmittel sicher. Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Bereits im Oktober haben die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt zu Hinweisen darauf geführt, dass der 50-Jährige an Rauschgiftgeschäften beteiligt gewesen sein soll. Am vergangenen Samstag standen die Beamten mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Wohnung des Verdächtigen im südöstlichen Landkreis Rhön-Grabfeld. In den Wohnräumen des Mannes stellten die Ermittler rund ein Kilogramm Haschisch, ca. 150 Gramm Marihuana, diverse Rauschgiftutensilien und mehrere tausend Euro mutmaßliches Drogengeld sicher. Außerdem fielen den Beamten bei der Durchsuchung eine Schreckschusswaffe und ein Luftgewehr in die Hände.


Haftbefehl erlassen

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Er musste die Beamten zur Durchführung der polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle begleiten. Die Nacht zum Sonntag verbrachte der 50-Jährige in einem Haftraum, bevor er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht vorgeführt wurde. Diese erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der 50-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. pol