Rapperswil — Schafft Andreas Dreitz den Hattrick. Der Triathlet aus Michelau (Oberfranken) will nach den Siegen zum Saisonauftakt bei der Challenge Fuerteventura und beim Ironman 70.3 auf Mallorca am morgigen Sonntag beim Ironman 70.3 in Rapperswil in der Schweiz seinen dritten Triumph in diesem Jahr feiern.
Der 25-Jährige vom Team Erdinger-alkoholfrei hat auf der Strecke über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und einem Halbmarathon (21 km) mit Nicola Spirig, Anja Beranek, Bart Aernouts, Boris Stein und Michael Göhner sehr starke Konkurrenz.

Vorbereitung zahlt sich aus

Die Vorbereitung des Michelauers unter professionellen Bedingungen beim Schwimmverein Bayreuth hat sich ausgezahlt. Zwar hatte er zuvor schon sein Talent beim ein oder anderen Rennen angedeutet, doch mit zwei Siegen hatten selbst die Experten nicht gerechnet.
Selbst Teamkollege Andreas Raelert war im Frühjahrstrainingscamp auf Fuerteventura beeindruckt. Beim Rennen auf Mallorca kam er auf dem Rad dem Oberfranken nicht hinterher. "Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich auf dem Rad natürlich mitgefahren. Aber Andy war eine Liga besser als wir anderen", erkannte Raelert.

Mit viel Selbstvertrauen

Mit den Siegen hat Dreitz viel Selbstvertrauen getankt. Davon will er auch am Zürichsee profitierten. "Ich fühle mich bestens vorbereitet für das Rennen in Rapperswil. Ich komme mit viel Rückenwind in die Schweiz", lautete die Kampfansage des Oberfranken, der vor allem die Schweizer Profis auf der Rechnung hat. "Natürlich werden sich die Schweizer um Ronnie Schildknecht, Ruedi Wild, Mike Aigroz und Jan van Berkel bei ihrem Heimrennen gut verkaufen wollen. Auch der Belgier Bart Aernouts möchte sich sicher für die Sechs-Minuten Radklatsche von Mallorca revanchieren", weiß Dreitz.
Die Radstecke morgen ähnelt vom Profil her der von Mallorca, was dem Michelauer entgegenkommen dürfte. red