Herzogenaurach — Der Unfall, zu dem die Polizeiinspektion Herzogenaurach gestern kurz nach 9 Uhr gerufen wurde, sah spektakulärer aus als er letztendlich war. Auf der ERH 14 in Höhe der Einmündung Am Birkenbühl waren drei Fahrzeuge aufeinander aufgefahren.
Zum Unfallhergang konnten die aufnehmenden Beamten folgendes sagen: Ein 86-jähriger Herzogenauracher fuhr mit seinem Audi auf der Kreisstraße ERH 14 aus Beutelsdorf kommend in Fahrtrichtung Herzogenaurach. In Höhe der Einmündung Am Birkenbühl bremste der Fahrer sein Fahrzeug ab. Der nachfolgende 64-jährige Fahrer aus Mechelwind konnte ein Auffahren nicht mehr verhindern. Der Fahrer des Mercedes wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Er wurde mit Verdacht auf ein Schleudertrauma vom BRK in die Klinik nach Erlangen gebracht.
Doch damit nicht genug: Ein 41-Jähriger aus Pommersfelden registrierte mit seinem Jeep zu spät, was vor ihm passiert war, und fuhr auf die beiden Fahrzeuge auf.

Zweimal Totalschaden

Außer dem Mercedesfahrer wurde niemand verletzt. Nachdem von einem der Unfallfahrzeuge Öl bzw. Kühlmittel auslief, wurde die Feuerwehr Herzogenaurach verständigt. Diese sorgte nach dem Abbinden der Flüssigkeiten für einen reibungslosen Verkehr an der Unfallstelle. Bis zur Bergung der drei Fahrzeuge lief der Verkehr an der Unfallstelle nur einspurig. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens kam es jedoch zu keinen Behinderungen. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf etwa 11 300 Euro, wobei Audi und Mercedes Totalschaden erlitten. Der Schaden am Jeep beläuft sich auf etwa 8000 Euro. RK