Bamberg — Bei der Weltmeisterschaft im Unterwasserrugby in Cali (Kolumbien) standen mit Lukas Tadda, Andi Weißenberger und Sebastian Lange drei Spieler des Tauchclubs Bamberg im Team der deutschen Nationalspieler. Tadda, Spielertrainer des deutschen Serienmeisters, führte die Auswahl als Kapitän an. Beide Finalspiele (Damen und Herren) lauteten Deutschland - Norwegen. Während die deutschen Damen ihr Endspiel mit 3:0 überraschend deutlich gewannen, mussten die Herren eine 0:1-Niederlage durch Strafwurf hinnehmen.
In der Vorrunde hatte die Herren-Nationalmannschaft die Gruppengegner Südafrika (32:0) und Venezuela (14:0) klar besiegt. Auch Viertelfinalgegner Österreich wurde mit einer 8:0-Packung bezwungen. Im Halbfinale steuerte Tadda zwei Strafwurftore zum 3:2-Sieg bei. Im Finale vergab Tadda mit einem verworfenen Strafwurf die Chance auf den Ausgleich.
Mit der zweiten Vizeweltmeisterschaften feierte das deutsche Team dennoch die bisher erfolgreichste WM-Serie der deutschen Unterwasserrugby-Geschichte. Die deutschen Damen sind nach 2003 und 2007 zum dritten Mal Weltmeister. red