Um die Grundversorgung für Alt und Jung und Nichtmobile zu gewährleisten, beabsichtigt der Markt Burgpreppach, einen Dorfladen in Burgpreppach zu installieren. Als Betreiber konnte, wie die Gemeindeverwaltung jetzt mitteilt, das Ehepaar Klose gewonnen werden. Die beiden kommen aus dem Kreis Gießen in Hessen und wohnen im Gemeindeteil Hohnhausen. Cornelia Klose ist gelernte Schneiderin und Hans Klose gelernter Möbelschreiner.


Treffpunkt im Ort

Der neue Dorfladen soll nach den Vorstellungen der Gemeinde ein Treffpunkt zum Kommunizieren werden, der einen Bringservice und eine Postannahmestelle bereithält. Außerdem sollen Bargeldauszahlungen möglich sein. Als wesentliche Bestandteile des Dorfladenkonzepts gibt es einen Lebensmittellieferanten als starken Partner, auch Bäcker und Metzger sowie regionale Produkte sollen das Angebot bereichern. Ein Café soll den Treffpunkt bilden, wobei es hier Snacks und Kaffee geben kann. Das Umfeld mit Ärztehaus und betreutem Wohnen im Ortsmittelpunkt von Burgpreppach macht den Dorfladen attraktiv.


Freundlich und offen

Das Ehepaar Klose hat sich als Betreiber des Dorfladens bei der Gemeinde beworben und dafür auch seine Vorstellungen erläutert, wie die Gemeinde weiter mitteilt.
Ein gesundes Dorfleben bedeutet für das Ehepaar eine intakte Infrastruktur, Mitarbeit in der Dorfgemeinschaft und Offenheit Fremden gegenüber. Dies könne in Burgpreppach gelebt werden und ein Dorfladen kann mit familiärem Flair zu einer guten Dorfgemeinschaft beitragen.
Nach den Vorstellungen der neuen Betreiber soll der Dorfladen montags bis freitags von 6:30 bis 13 sowie von 15.30 bis 18 Uhr geöffnet haben, samstags von 7 bis 13 Uhr.
Ihre Vision von einem Dorfladen in der Marktgemeinde Burgpreppach wollen Cornelia und Hans Klose am Mittwoch, 13. Juli, bei einer Bürgerversammlung vorstellen. Beginn ist um 19.30 Uhr im Sportheim Burgpreppach. Alle Bürger sämtlicher Gemeindeteile des Marktes Burgpreppach sind willkommen, um sich das Konzept für den Dorfladen anzusehen und mehr zu erfahren, auch über die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung. Im Anschluss ist die Gründungsversammlung eines Vereins zur Förderung der örtlichen Nahversorgung mit Wahl einer Vorstandschaft geplant, wie die Gemeinde mitteilt. red