Mit viel Engagement und eingebrachten ehrenamtlichen Stunden wird derzeit die Dorfkapelle von Tiefenellern im Innenraum komplett saniert. Nach der Außensanierung im Zuge der Dorferneuerung vor einigen Jahren legen jetzt die Tiefenellerer fleißig Hand an zur Restaurierung des Innenraumes.
Unter Hinzuziehung des Erzbischöflichen Ordinariats, der Bauabteilung und des Landesamts für Denkmalpflege hat die Gemeinde Litzendorf als Eigentümerin nach Vorlage der ermittelten Sanierungskosten in Höhe von circa 55 000 Euro einen Finanzierungsplan aufgestellt, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Neben dem finanziellen Beitrag aus der Kirchenstiftung tragen vor allem die ehrenamtlich tätigen Tiefenellerer dazu bei, dass sich die Kosten im Rahmen halten. Als äußerst gelungen bezeichnete Petra Postler von der Bauabteilung des erzbischöflichen Bauamtes den bisherigen Sanierungsverlauf. Die neue Farbgestaltung an Decke und Wänden, als auch der neue Altar fanden bei Pfarrer Marianus Schramm als auch bei Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU) beim kürzlichen Bau-Jour fixe Gefallen.
Der Bürgermeister betonte auch, dass die Bereitschaft der engagierten Bürger mitzuhelfen entscheidend gewesen sei, dass die Sanierung jetzt so kurzfristig begonnen werden konnte. Friedrich Stumpf von der Kirchenverwaltung, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Maria Göller, Gemeinderat Michael Kummer und Bernhard Hemmer vom ehrenamtlichen Team sind zuversichtlich, dass bis Mai/Juni 2016 die Komplettsanierung abgeschlossen ist.
Im Rahmen der Nachforschung über die Baupläne im Staatsarchiv konnte als Datum der Erbauung der Kapelle das Jahr 1866 festgestellt werden.


Großes Fest ist geplant

150 Jahre Dorfkapelle Tiefenellern und die Fertigstellung der Renovierung sollen dann auch mit einem ordentlichen Fest begangen werden. Mit dem Erlös aus dem Fest und mit weiteren Spenden, so hofft man, kann dann auch eine neue Orgel erklingen. red