Gleich doppelten Grund zur Freude hatten die Ortsverbände der CSU und der JU in Windheim. Gemeinsam blickte man auf 70 bzw. 50 Jahre Verbandsleben zurück und ehrte dabei Bürgermeister a. D. Gerhard Neubauer, der selbst seit 50 Jahren in der CSU aktiv ist und die JU Windheim aus der Taufe gehoben hatte.
"Dein vielfältiges Wirken auf kommunalpolitischer Ebene, seit 1966 als Gemeinderatsmitglied, stellvertretender Bürgermeister und schließlich zwölf Jahre als Erster Bürgermeister, hat an vielen Stellen erkennbare Spuren in Windheim und der Gemeinde hinterlassen", blickte der Ortsvorsitzende Kotschenreuther dankbar auf das Engagement von Gerhard Neubauer. Seine weitsichtige Kooperation mit der Tettauer Schule habe beispielsweise die Basis dafür geschaffen, dass die Schule in Windheim die Hauptschule der Region sei und sogar einen mittleren Bildungsabschluss ermögliche. Seit 46 Jahren arbeite Neubauer in der Vorstandsschaft des Ortsverbandes bis heute mit. Für sein Engagement und seine Ratschläge sei man sehr dankbar.
Bürgermeister Klaus Löffler gratulierte dem Geehrten und den beiden Ortsverbänden zum Jubiläum. Er sei dankbar, dass er sich stets der Unterstützung seiner CSU-Familie gewiss sein könne. Entwicklung habe immer etwas mit Veränderung zu tun. Er wolle auf dem vorhandenen Fundament aufbauen und den nächsten Schritt gehen. "Wir wollen dem Anspruch, ein attraktiver Landkreis zu sein, gerecht werden." Er lobte nochmals die vorausschauende Kooperation seines Vorgängers im Bürgermeisteramt, Gerhard Neubauer , mit dem ehemaligen Tettauer Bürgermeister Alfred Schaden. Man müsse sich an das politisch Machbare halten, sagte er mit Blick auf die aktuelle Schuldiskussion. "Wir leben nicht in einem Speckgürtel. Unsere Stärken sind die Menschen, unsere Unternehmen und Netzwerke und: Wir haben Lust auf Zukunft!"


Beispielhafter Zusammenhalt

"Ihr könnt stolz auf das Erreichte sein", lobte Bernd Rebhan als Vertreter des Kreisverbandes und Küpser Ortsvorsitzender das Wirken der CSU Windheim, der einer der ältesten Ortsverbände im Kreis sei. Das Zusammenwirken und Zusammenstehen in der Gemeinde Steinbach und den hiesigen Ortsverbänden sei beispielhaft.
JU-Bezirksvorsitzender Geissler zeigte sich beeindruckt von der Präsentation, die einen bebilderten Einblick in das Verbandsleben gewährt habe. Es sei nicht immer leicht gewesen, aber man habe den Blick auch in bewegten Zeiten stets nach vorne gerichtet.
Markus Löffler dankte für die CSU-Fraktion im Gemeinderat für die Impulse aus Windheim. Die christlich-sozialen Werte, die die Gründungsmitglieder in die Gesellschaft einbringen wollten und eingebracht hätten, seien heute nach wie vor gültig und wichtige Fundamente optischen Wirkens für die Menschen. CSU-Ehrenvorsitzender Heinz Hausmann gewährte Einblicke aus der Zeit, als er in der JU und der CSU die Aufbauarbeit begleitete und lenkte. Der Windheimer Gründungsvater Johann Vetter sei einer der Vertreter bei der Gründung der CSU Bayern in München gewesen. Über Schuttberge habe er, so Vetters Berichte, gehen müssen. Eine schwierige Zeit sei dies gewesen.
Ortsvorsitzender Kotschenreuther dankte allen Menschen, die sich seit der Gründung in die Gestaltung der Gemeinschaft eingebracht hätten, und Pfarrer Cyriac für einen beeindruckenden Festgottesdienst. red