Kulmbach/Kronach — 24 Frauen haben bei der Abschlussfeier der Landwirtschaftsschule Kulmbach, Abteilung Hauswirtschaft den einsemestrigen Studiengang in Teilzeitform erfolgreich abgeschlossen und im Beisein einer illustren Gästeschar ihre Zeugnisse erhalten. Die sechs besten Hauswirtschafts-Absolventinnen erhielten aus den Händen des Kulmbacher Landrates Klaus Peter Söllner sowie des stellvertretenden Kronacher Landrates Bernd Steger (beide FW) Buch- und Ehrenpreise. Es sind dies Heike Dippold, Roswitha Kühr, Martina Peetz, Anja Schurr, Waltraud Völk und Heike Wehrfritz. "Hier wird Hauswirtschaft auf hohem Niveau gelehrt und geleistet, sie ist wichtig und hat ihre Chancen", betonte Landrat Söllner. Es müsse mit Blick auf die nächsten Jahre immer wieder deutlich gesagt werden, dass die Fachkräftesicherung Priorität hat und junge Leute in der Haus- und Landwirtschaft gebraucht werden. Er beglückwünschte die 24 Damen zu ihren guten Leistungen und unterstrich, dass die gut ausgebildeten Hauswirtschafterinnen eine unverzichtbare Arbeit verrichten.

"Macht alles weiter mit Herzblut"

"Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr in den letzten eineinhalb Jahren geleistet habt. Ich freue mich mit euch. Macht alles weiter mit Herzblut und viel Glück für die Zukunft", sagte die Kulmbacher Kreisbäuerin Beate Opel. Ihre Kollegin aus Kronach, die stellvertretende Kreisbäuerin Marina Herr lobte das an den Tag gelegte Durchhaltevermögen der Absolventinnen. "Die Zeugnisse sind der Erntedank für das Geleistete", so der Behördenleiter Guido Winter. Im zurückliegenden Semester hätten die Frauen sehr viel an Selbstvertrauen, -bewusstsein und -wertgefühl gewonnen. Winter kündigte an, dass am 15. Oktober 2015 wieder ein neues Semester beginne. Ein Infoabend dazu finde am 2. Juli um 19.30 Uhr im Kulmbacher Landwirtschaftsamt statt.

91 Schultage

Die Schule umfasste 660 Unterrichtsstunden und 91 Schultage, vermeldete die Leiterin Christine Seemüller-Kohles. 30 Frauen traten am 10. Oktober 2013 als Studierende ein. 24 machten ihren Abschluss und die erzielten Noten verdienten vollen Respekt. Sechs konnten die Schule aus gesundheitlichen, familiären und beruflichen Gründen nicht zu Ende führen. kpw