Soll ich Trauer tragen, wie das früher üblich war? Soll ich so tun, als sei nichts geschehen und wieder überall mitmachen? Auch dort, wo andere lustig sind oder in Feierlaune? Darf ich weinen? Muss ich sogar weinen, damit es mir besser geht? Solche und ähnliche Fragen stellen sich viele, die einen lieben Menschen verloren haben. Noch nie erlebte Gefühle beunruhigen und Zweifel führen dazu, dass Trauende sich selbst infrage stellen. In dieser Situation kann die Teilnahme an einer Trauergruppe weiterhelfen.
Der Hospizverein Coburg bietet ab 11. Januar an sechs Abenden (jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr) eine solche Trauergruppe an. Hier können Trauernde die Verbundenheit mit anderen Betroffenen erleben. Im geschützten Rahmen der Gruppe werden sie durch Gespräche, Übungen, Texte und Meditationen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Art des Trauerns kennen lernen. Dabei werden sie durch zwei ausgebildete und erfahrene Trauerbegleiterinnen unterstützt. Die Gruppe begleiten die Koordinatorin im Hospizverein Barbara Brüning-Wolter und die Trauerbegleiterin Roschi Schaarschmidt. Der Besuch ist kostenfrei, Spenden für den Hospizverein sind willkommen. Näheres und Anmeldung beim Hospizverein Coburg e.V., Bahnhofstraße 36,
Tel. 09561/790533. red