Sonnefeld — Michael Fischer ist der neue SPD-Ortsvereinsvorsitzende. Bei der Hauptversammlung schenkten ihm die Stimmberechtigten uneingeschränkt das Vertrauen. Bisher war er als stellvertretender Vorsitzender tätig.
Außerdem konnten sich die Sonnefelder Sozialdemokraten durch Neumitglied Tizian Rei ßenweber in der Führungsspitze verjüngen. Reißenweber wird als Beisitzer mitarbeiten. Langjährige Vorstandsmitglieder schieden aus ihren Ämtern aus, deren Posten wurden neu besetzt.

Nicht nachvollziehbar

Auch wenn die Sonnefelder SPD bei den Kommunalwahlen nicht den Bürgermeister stellte, konnte sie erneut sieben Sitze holen. Nicht nachvollziehbar war deshalb für die Fraktion die Wahl der beiden Bürgermeisterstellvertreter. Obwohl die SPD nach wie vor zweitstärkste Kraft im Gemeinderat ist, sei bei der Wahl der Stellvertreter der Wählerwille nicht berücksichtigt worden, hieß es in der Versammlung. Den Aufzeichnungen des Fraktionsvorsitzenden Michael Fischer war zu entnehmen, dass die SPD-Fraktion schon allein aufgrund der Sitzverteilung das Amt des Zweiten Bürgermeisters verdient gehabt hätte. Zudem hätten die beiden anderen Fraktionen (CSU und GUB) im Wahlkampf immer wieder mit der guten Zusammenarbeit im Gremium geworben. "Mit einem Zweiten Bürgermeister, der aus den Reihen der SPD kommt, hätten die beiden anderen Fraktionen damit ein Zeichen setzen können, denn man muss auch mal geben können und kann nicht nur nehmen", sagte Fraktionsvorsitzender Fischer.
Der Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion, ein Spielplatzkonzept für das gesamte Gemeindegebiet zu erstellen und einen "Park der Generationen" (Mehrgenerationenspielplatz) zu errichten, fand die breite Zustimmung der Sozialdemokraten. Alexandra Kemnitzer berichtete von der neuen Arbeitsgruppe, die bereits die Spielplätze an der Eisdiele und in der Hennebergerstraße sowie das Areal hinter der Domäne besichtigt habe, um Ideen zur Umsetzung zu sammeln.
Ziel des Ortsvereins ist es, insbesondere jüngere Mitglieder zu gewinnen und die Präsenz in der Öffentlichkeit zu intensivieren. So wurde heuer erstmals eine Enkel-Großeltern-Bastelaktion durchgeführt. Des Weiteren ist im Verlauf des Jahres, neben weiteren internen Arbeitstreffen, eine Veranstaltung geplant, die der Kameradschafts- und Geselligkeitspflege dienen soll.
Hans-Ulrich Bär berichtete von der Asylarbeit in Hassenberg und Gestungshausen, bei der auch aktive Hilfe wie etwa Deutschunterricht angeboten wird. Ortsverbandskassiererin Doris Völler konnte von ausgeglichenen Finanzen berichten: "Dies war allerdings nur möglich, weil wir viele Spenden und weitere Unterstützung erhalten haben." ake