Michelau — Um die finanzielle Gesundheit des SK Michelau ist es gut bestellt. Allerdings wurde bei dem traditionsreichen Schachverein auch 2014 kein Klubmeister ausgespielt, wie Schriftführer Peter Hohlweg vermerkte. Und die Mitgliederbewegung stagniert: Keine Eintritte, keine Austritte. Damit waren die eher nachdenklich stimmenden Momente aber schon abgehandelt, denn im Wesentlichen konnte Hohlweg von Erfreulichem berichten.
Längst hat der Zusammenschluss des SK Michelau mit dem SV Seubelsdorf Akzeptanz gefunden, wird die SG (Spielgemeinschaft) von den Mitgliedern begrüßt. Vielleicht auch darum, weil sie sportliche Erfolge erzielte und Eigengewächse in Michelau und Seubelsdorf dennoch möglich sind. So wie beim Michelauer Benjamin Zerr, der die Oberfränkische Schachmeisterschaft der U-16 gewann und sich erneut für die Bayerische Meisterschaft in seiner Altersklasse qualifizierte. Erfreulich auch die beiden stärksten Mannschaften der SG, die in der Bezirksliga-West und sogar in der Bezirksoberliga fechten. Die "Zweite" hat gute Chancen auf einen Aufstieg in die Bezirksoberliga; dorthin, wo die erste Garnitur schon ist. Lediglich die dritte Mannschaft schwächelt derzeit, hat aber auch Möglichkeiten, sich zu fangen.
Zu den Ausblicken gehörte auch das Wahlergebnis. Mit Klaus Krappmann wurde ein 1. Vorsitzender bestätigt, der dieses Amt seit 20 Jahren bekleidet. Ihm zur Seite stehen Gert Grüner (2. Vorsitzender) und Klaus Beier (3. Vorsitzender). Für die nächsten vier Jahre werden sie die Geschicke des SK Michelau im Verbund der SG in die Hand nehmen. Und dann? Mit seinem "Ich mach's noch vier Jahre, aber dann...", kehrte ein nachdenklicher Moment ein. Auch Peter Hohlweg sagte für nur ein Jahr als Schriftführer zu. MH