Herzogenaurach — Der Handball-Bezirksligist HV Herzogenaurach sinnt auf Revanche. In der Hinrunde unterlag die Mannschaft um Spielertrainer Davor Petko beim HC Hersbruck knapp mit 25:26. Am Samstag (18.15 Uhr, Mittelschul-Halle am Burgstaller Weg) möchte dagegen wieder der HVH als Sieger die Halle verlassen und dadurch auch das 24:28 beim SV Buckenhofen II vergessen machen.

HV Herzogenaurach -
HC Hersbruck

Dafür müsste sich jedoch sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einiges ändern - was die Spieler offenbar auch vorhaben. Denn die Trainingseinheiten unter der Woche wurden mit dem nötigen Einsatz bestritten. Wieder einmal konnte allerdings nicht in voller Stärke trainiert werden. Dennoch sollen sich bereits die ersten Erfolge beim kommenden Kräftemessen mit dem Tabellendritten aus Hersbruck einstellen, vor allem in Sachen Moral. Da die Hauptgründe für die Hinrundenniederlage in der inkonsequenten Abwehrarbeit und der nachlässige Chancenverwertung lagen, wurde im Training besonders an diesen Faktoren gearbeitet. Durch einen Sieg würden die Aurachstädter (12:14 Punkte) bis auf drei Zähler an Hersbruck (17:11) heranrücken und somit das enge Feld der Plätze vor der Abstiegszone weiter anführen.
Verzichten muss der HVH jedoch weiterhin auf Dirk Leschke, Denis Rajic, Andreas Heck, Gert Gilson und Andreas Kanka. Dafür meldeten sich Petko, Jos Sienknecht, Tim Redeker und Yannick Lampert wieder zurück, wodurch Herzogenaurach vor allem im Rückraum zusätzliche Optionen hat. red