von unserem Redaktionsmitglied Thomas Malz

Münnerstadt — Der obere Schindberg sollte nicht noch zusätzlich mit einem Wohncontainer für Obdachlose belastet werden. So äußerten sich die Besucher eines Bürgergespräch, zu dem Bürgermeister Helmut Blank (CSU) eingeladen hatte. Etwa 20 Bewohner waren gekommen. "Sie sind der Meinung, dass sie eine hervorragende Integrationsarbeit für die Asylbewerber, die seit Jahren in Münnerstadt sind, leisten und dass dieser Stadtteil, so könnte es zumindest sein, durch den Platz des Wohncontainers weiterhin an Lebensqualität verliert", heißt es im Aktenvermerk über die Sitzung. Es kam auch der Hinweis, dass das St. Brunowerk derzeit die Wohnungen mit einem erheblichen finanziellen Aufwand herrichtet, um eine gute Vermietung zu realisieren. Der Wohncontainer in der Bergstraße wäre geradezu kontraproduktiv. Helmut Blank bedankte sich für eine "hervorragende und vorbildliche Integrationsarbeit" der Schindbergbewohner und sicherte nach kurzer Diskussion zu, das Thema in den Bauausschuss zu bringen und als Standort den Bauhof vorzuschlagen. Außerdem kündigte der Bürgermeister an, dass der Sportplatz im nächsten Jahr hergerichtet werden soll. Die Bewohner äußerten die Bitte, dass die Polizei die Geschwindigkeit in der oberen Schindbergstraße kontrolliert.


Motorradrennen moniert

Moniert wurde, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B287 (B19) weggefallen sei und seither Motorradrennen mit entsprechender Lautstärke dort durchgeführt würden. Eine Tempo-30-Begrenzung in der Bergstraße und fehlender bzw. schlechter Winterdienst waren weitere Themen.
Schließlich äußerten die Bewohner den Wunsch, ein Bürgerfest durchzuführen, bei dem sich örtliche Versorger und Musikkapellen (Münnerstadt oder Burghausen) einbringen können Diesbezüglich werden noch Gespräche geführt