"Es geht voran in Sand". Zu diesem Fazit kam der SPD-Ortsverein nach einer Ortsbegehung durch die Gemeinde zum Jahresschluss unter der Führung des Ortsvereinsvorsitzenden Paul Hümmer. Vor Ort, unter anderem im Baugebiet "Untere Länge", erläuterte Bürgermeister Bernhard Ruß die baulichen Maßnahmen der Gemeinde. Die Erschließung des Baugebietes "Untere Länge I" sei so gut wie abgeschlossen. Dort entstehen 35 neue Bauplätze. Von den im Gemeindebesitz befindlichen Bauplätzen seien fast schon alle weiterverkauft. Im Baugebiet "Zehentwörth II" entstanden neun Bauplätze, die der private Investor an junge Familien weiterverkauft habe. Die ersten Häuser stehen dort bereits, so Bernhard Ruß.


Weitere Flächen erworben

In der Unteren und Oberen Länge seien die Weichen für die weitere Entwicklung im Westen der Gemeinde gestellt worden. Der Grunderwerb für den Kreisel, eine Gewerbefläche und weitere Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Königsäcker sei erledigt.
Ein weiteres wichtiges Projekt, das im kommenden Jahr umgesetzt werden soll, sei ein behindertengerechter Zugang zum Rathaus. Für das Projekt mit einer Kostensumme von 342 600 Euro sei eine Höchstfördersumme von 308 200 Euro in Aussicht gestellt worden. Inzwischen wurde der Umfang der Baumaßnahme erweitert und mit der Regierung abgestimmt.
Bei ihrem Ausblick auf 2017 setzten Bürgermeister Bernhard Ruß und der Sprecher der Gemeinderatsfraktion Klaus Holland Prioritäten. Dazu zählten der Erwerb des Pfarrhauses zur Erweiterung von Kindergarten und Kinderkrippe.
Erfreulich sei in Sand die Bevölkerungsentwicklung, da sich die Anzahl der Kinder in Sand auf einem höheren Niveau stabilisiert habe. In der Folge steige die Nachfrage nach Krippenplätzen.


Und innerorts?

Diskutiert wurden unter den Teilnehmern die weiteren Erweiterungsmöglichkeiten der Gemeinde Sand in der Fläche. Der Bürgermeister merkte an, dass die Planungen für ein weiteres Baugebiet wohl einige Jahre in Anspruch nehmen werden.
Gemeinderat Bastian Hümmer brachte die offenen innerörtlichen Flächen in die Diskussion ein. Er warb für eine Lösung im Umgang mit freien Flächen und Gebäuden innerorts. Hierzu erinnerte Dritter Bürgermeister Paul Hümmer an eine Diskussion im Gemeinderat, in der ich auch andere Fraktionen für die innerörtliche Überplanung der Bebauung ausgesprochen hätten. Eine Planung dahingehend erfordere jedoch neben den finanziellen Haushaltsmitteln auch einen gewissen Konsens im Gemeinderat, so Paul Hümmer.