Äußerst unzufrieden ist der Stadtrat mit dem Angebot der Firma NEFtv für die mögliche Erdverkabelung der Leitungen (Fernsehen, Telefon, Internet) im Zuge des Straßenausbaus in Seubrigshausen und in Wermerichshausen. Das Angebot der Firma für die Breitbandverkabelung hatte sich an den Dachständern orientiert. "Sie kommen ihrem Vertrag nach", betonte Michael Kastl. Weil im Zuge des Ausbaus der Ortsdurchfahrten ohnehin Versorgungsleitungen unter die Erde gelegt werden, hatte die Stadt nachgefragt, was es kosten würde, die Kabel von NEFtv in den beiden Orten ebenfalls von den Dächern zu bringen. Die Verwaltung war vom Stadtrat beauftragt worden, noch einmal mit dem Anbieter Kontakt aufzunehmen, weil sich der Rat eine Senkung der Kosten erhoffte.


In die Haushaltsberatungen

Aber es bleibt dabei: Für die Erdverkabelung in Wermerichshausen verlangt der Anbieter knapp 100 000 Euro, in Seubrigshausen sind es über 190 000 Euro. Die Angelegenheit müsse man nun im Rahmen der Haushaltsberatungen klären, fand Michael Kastl.


Keine Vertragsstrafe

Andreas Trägner (Freie Wähler) wollte wissen, wann eigentlich die Breitbandverkabelung von NEFtv im Stadtgebiet abgeschlossen sein sollte. Ende letzten Jahres, bekam er von Bauamtsleiter Simon Glückert zur Antwort. "In dem Punkt kommen sie dem Vertrag nicht nach", stellte Andreas Trägner fest, weil sich die Fertigstellung verzögert hat.
Es sei aber keine Vertragsstrafe eingearbeitet worden, stellte Michael Kastl fest, was Andreas Trägner mit Unverständnis zur Kenntnis nahm. Michael Kastl will das Thema Verkabelung bei der nächsten Stadtratssitzung noch einmal auf die Tagesordnung setzen.