Königsberg — Gewissermaßen schon zur Tradition geworden ist der jährliche Waldgang des Königsberger Stadtrats im Herbst. Der Bürgermeister Claus Bittenbrünn (FW), Stadträte, Ortssprecher sowie die Forstwirte Helmut Koch und Jan Brandenburger trafen sich in Holzhausen, um von dort aus unter Führung von Franz Eder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Schweinfurt und Stadtförster Clemens Beyer die Flur um Holzhausen näher unter die Lupe zu nehmen.
Begonnen wurde aber nicht direkt im Wald, sondern am vor einigen Monaten auf Holzhäuser Flur errichteten Windrad Nummer zwei. Hier wurden die Teilnehmer am Rundgang von Gunter Heckner von der Betreibergesellschaft GUT umfassend über Bau und Betrieb des Windrads informiert.
Dann ging es für die Teilnehmer in die Waldabteilung Heubach in der Holzhäuser Flur. Vor Ort wurden alle Teilnehmer über die Nadelholzdurchforstung 2016 sowie die Eingriffsstärke und Stabilität am Waldrand in Kenntnis gesetzt. Weitere Informationen gab es über die Pflege und Ernte in einem bis zu 180 Jahre alten Laubholzbestand und die Wiederaufforstung und Naturverjüngung nach dem Tornado 2006.
Angesprochen wurde die Wiederaufforstung mit Douglasie und Bergahorn. Bevor man sich im Sportheim von Holzhausen zum Abschlussgespräch zusammensetzte, wurde den Stadträten noch der Jahresbetriebsplan des Waldes für 2017 vorgestellt. Diese Planungen billigte der Stadtrat ohne Gegenstimme.