Als unspektakulär, ruhig und friedlich wurde der Verlauf der Münchner Wiesn in der Tagespresse beschrieben. Lediglich die letzte Eigenschaft traf auch auf das Hutschdorfer Oktoberfest zu.


Kirche kam ins Zelt

Das Fest begann mit einem Erntedank-Gottesdienst zu beginnen. Um einen angemessenen Rahmen hierfür zu schaffen, wurde ein originalgetreues Modell der Hutschdorfer Johanneskirche im Festzelt aufgebaut.
Mitglieder des örtlichen Gartenbauvereins dekorierten mit der Mesnerin die Erntegaben, die im Nachgang an die Kulmbacher Tafel gespendet wurden, liebevoll um die "Hutschdorfer Kirche" herum.
Am Sonntag dann zogen die Kinder mit Pfarrer Arnold Rühr und den Erntegaben in das voll besetzte Festzelt ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst, der vom Hutschdorfer Posaunenchor feierlich umrahmt wurde, blieben viele Besucher gleich zum Frühschoppen sitzen. Den ganzen Tag herrschte reger Betrieb. Viele nutzten die Gelegenheit, um alte Bekannte zu treffen und sich zwischendurch mit süßen oder herzhaften Speisen zu versorgen. Abends war das Festzelt ebenfalls sehr gut besucht und der Barbetrieb zog sich bis in die frühen Morgenstunden.
Am nächsten Tag gab es dann die bekannten Spezialitäten Angusrind am Spieß und Spanferkel. Alle Sitzgelegenheiten in den Zelten waren dicht besetzt. Gut, dass zur Mittagszeit die Sonne herauskam, denn so konnten einige Gäste ihr Essen auch außerhalb genießen.
Für die Kinder stand am Nachmittag das Spielmobil bereit. Hier konnten sie sich schminken lassen und nach Herzenslust basteln und malen.
Zwischendurch baute die Jugendfeuerwehr zwei Stationen auf, an denen die Kinder den Zielwurf mit Leinenbeuteln und das Ausrollen eines C-Schlauchs probieren konnten.
An beiden Tagen gab es zahlreiche selbst gebackene Kuchen und Torten, die reißenden Absatz fand. Feuerwehr und Gartenbauverein freuten sich über den erfolgreichen Festverlauf, umso mehr, als dass trotz des eher kühlen Wetters die Besucherzahlen alle Erwartungen übertroffen haben. red