Einen Generationswechsel vollzogen die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Kirchaich bei ihrer Jahresversammlung. Der bisherige Vorsitzende Werner Hopp, der 18 Jahre diese Funktion ausgeübt hatte, plädierte für eine Verjüngung und die Mitglieder kamen dem nach. Sie wählten Dietmar Hofmann zum neuen CSU-Vorsitzenden.
Werner Hopp stellte in seinem Rechenschaftsbericht heraus, dass man insbesondere daran arbeiten müsse, jüngere Bürger zur Mitarbeit zu gewinnen. Auch eine Verjüngung der Vorstandschaft und Mitgliederstruktur wäre von besonderem Vorteil. Dennoch habe sich der CSU-Ortsverband mit seinen derzeit 15 Mitgliedern in der Gemeinde etabliert und engagiere sich bei politischen und kulturellen Veranstaltungen oder auch bei Baumaßnahmen in der Dorferneuerung.
Bei der Neuwahl war die Freude groß, als Gemeinderat Dietmar Hofmann seine Bereitschaft erklärte, für das Amt des Ortsvorsitzenden zu kandidieren. Er wurde einstimmig gewählt. Seine Stellvertreter wurden: Norbert Hartmann, Christian Kager und Werner Hopp; Schatzmeisterin ist Roswitha Burger und Schriftführer Christian Kager. Zu Kassenprüfern wurden Stefan Dütsch und Ewald Heil berufen sowie zu Kreisdelegierten Dietmar Hofmann und Roswitha Burger.
Mit Dietmar Hofmann wurde somit ein Generationswechsel vollzogen, der im Gemeinderat Oberaurach bereits stattfand. Nachdem Franz Thomann, Christian Blenk und Werner Hopp nicht mehr im Gremium vertreten sind, wurde der neue Vorsitzende in den Rat gewählt.
Dietmar Hofmann gab einen Bericht aus dem Gemeinderat. Weil in Kirchaich eine große Nachfrage nach Bauplätzen vorhanden sei, werde nun ein Baugebiet mit 30 Bauplätzen erschlossen, sagte er. Ebenso laufe die Dorferneuerung und vor Kurzem sei der Kirchweg fertig geworden, der wirklich schön geworden sei. Natürlich sei es mit Helfern nicht immer leicht. In nächster Zeit solle auch noch der Brunnen vor dem Feuerwehrhaus saniert werden. Im Bau sei derzeit die Erweiterung des Industriegebietes an der Lembacher Straße. Als besonderes Problem bezeichnete er die Kläranlage Schleichach, die keine einfache Maßnahme sei.
Von den Mitgliedern wurde auch die Wasserführung eines Brunnens vom Kaulberg her angesprochen. "Hier haben wir ein Wasserproblem und da muss etwas gemacht werden. Das Wasser tröpfelt ja nur noch. Es sieht zwar schön aus, aber es kommt nichts", erklärte ein Versammlungsteilnehmer. Es gab auch Vorschläge, was man machen könnte. Die reichten vom Blick in die Brunnenstube über einen besseren Anstau bis zur Durchsicht der Leitungen.
Interessiert zeigten sich die Mitglieder an der Politik im Kreis, wozu der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, einen Bericht gab. Dabei stellte er heraus, dass im Kreisparlament sehr sachlich gearbeitet werde. Einen Schwerpunkt bildete die Entwicklung der Haßberg-Kliniken. Ferner beschrieb er die vielen Baumaßnahmen des Landkreis, die vor allem Schulprojekte sind. gg