Himmelkron — Das herausragende Ereignis im zurückliegenden Jahr waren für den CSU-Ortsverband Himmelkron die Kommunalwahlen 2014. Ortsvorsitzender und Bürgermeister Gerhard Schneider verwies darauf, dass man dank einer großartigen Gemeinschaftsleistung ein sehr gutes Ergebnis erreichte. Bei der Bürgermeisterwahl holte er 94 Prozent der Stimmen und bei den Sitzen im Gemeinderat steigerte sich die CSU auf neun Sitze. Neben den einzelnen Rechenschaftsberichten standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder an. Wie stark die CSU-Bastion in Himmelkron ist, machte Schneider an den Mitgliedszahlen deutlich: Die CSU Himmelkron zählt 51 Mitglieder, die Frauen-Union 31 und die Junge Union 39.

Nicht überheblich werden

Schneider betonte, dass man trotz der großartigen Wahlerfolge nicht überheblich werden dürfe: "Unsere konstante und engagierte Arbeit haben die Bevölkerung überzeugt und wir haben einen großartigen Vertrauensbeweis erhalten." Was die Arbeit als Bürgermeister angeht, so herrscht an Beschäftigung kein Mangel, wie Schneider feststellte: "Aber die Arbeit macht viel Spaß, vor allem wenn man was bewegen kann und auch mal ein Erfolgserlebnis hat." Zur Arbeit in der CSU-FWG Fraktion betonte Schneider, dass eine enge Zusammenarbeit gepflegt werde: "Es kommen oft gute Ideen und Anregungen aus der Fraktion und die neuen Gemeinderäte bringen nicht nur neuen Schwung, sondern auch eine unkomplizierte Sichtweise mit."
Auf die politischen Sachthemen eingehend, erwähnte der CSU-Ortsvorsitzende eine ganze Reihe von Maßnahmen, die erfolgreich umgesetzt wurden. Aktuell stehe die einfache Dorferneuerung in Himmelkron mit Maßnahmen am "Bauhof" und der Friedhofsmauer an. Hier geht es um ein Kostenvolumen von rund 900 000 Euro. Ein Renner sind die Bauplätze im Baugebiet "Weißmaintal". So sind die 26 Bauplätze bis auf einen Bauplatz verkauft. Derzeit laufe eine weitere Erschließung von neun Bauplätzen und auch hier sind drei Bauplätze reserviert und einer veräußert.
Was die gewerbliche Entwicklung von Himmelkron angeht, so verwies Schneider auf die Ablehnung des Möbel-Riesen XXL Lutz im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens hin. Die Wohnungsbaugesellschaft Bayreuth stehe jedoch zum neuen Gewerbegebiet und halte an ihrer Erschließungsabsicht fest.
Als ein offenes Thema bezeichnete der CSU-Ortsvorsitzende die Errichtung von vier möglichen Windrädern am Lanzendorf Berg: "Da ist noch gar nichts entschieden, auch wenn in der Bürgerversammlung in Trebgast etwas anderes erzählt worden ist. Wir haben das Vorhaben zur Kenntnis genommenund werden uns nun mit Nachbarkommunen und den Anwoohnern abstimmen. Klar ist, dass die Firma alleine nichts machen kann, weil wir im Regionalplan nicht für Windräder ausgewiesen sind."
Werner Pöhlmann zeigte die finanzielle Situation des Ortsverbandes auf und Birgit Benker sowie Sebastian Herrmann ließen Kurzberichte über die erfolgreiche Arbeit der Frauen-Union und der Jungen Union folgen.
Die erforderlichen Neuwahlen wickelte die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Doris Leithner-Bisani ab. Sie sprach von einer Erfolgsgeschichte Himmelkrons: "Die CSU ist hier die treibende Kraft und die Bürger erkennen das auch an." Auch MdL Martin Schöffel lobte die engagierte Arbeit von Bürgermeister Gerhard Schneider: "Himmelkron ist der Motor für die Entwicklung der Region und die Zahl der Arbeitsplätze ist beeindruckend." Werner Reißaus