Wartmannsroth — Magdalena Döblinger vom GenerationenNetz des Landkreises stellte im Rahmen eines Bürger- und Seniorentages in Wartmannsroth das Projekt "Die Hilfswerker" den zahlreich erschienen Zuhörern vor. Wie die Koordinatorin Magdalena Döblinger sagte, seien die angebotenen Hilfen jeweils auf den Einzelfall zugeschnitten. Das Prinzip des Handelns sei: "Geben, was man kann. Erhalten, was man braucht". Es solle keine Konkurrenz zu Pflegediensten sein. Bei den "kleinen Hilfen" gehe es zum Beispiel um Rasenmähen, Straße kehren, Betten beziehen oder Vorhänge aufhängen. Als Gegenleistung werde pro Stunde acht Euro bezahlt; die "Hilfswerker" erhalten sechs Euro, zwei Euro seien die Verwaltungspauschale. Bei dieser "institutionalisierten Nachbarschaftshilfe" gehe es nicht zuletzt auch um menschliche Zuwendung. "Es entwickeln sich viele Freundschaften", meinte Magdalena Döblinger. Von den "Hilfswerkern" wird ein Mitgliedsbeitrag beim Generationennetz Landkreis Bad Kissingen e.V. in Höhe von 35 Euro jährlich erhoben. Die Abrechnung erfolge steuerfrei und es gebe eine Haftpflicht-, Kfz- und Unfallversicherung. Derzeit gebe es 49 Hilfswerker, so Dörflinger. Darunter seien bisher noch keine von Wartmannsroth. Über das Projekt solle daher ausgiebig informiert und geworben werden. Ein Päckchen Flyer brachte sie gleich mit. Werner Ziegert, Sachbearbeiter für Seniorenangelegenheiten, bedankte sich für die Vorstellung der "Hilfswerker" und überreichte Frau Döblinger ein Präsent in Form eines hochgeistigen Getränks. Das Projekt ist in Wartmannsroth angekommen, und die Gemeinde wird es nach Kräften unterstützen. Personen, die sich hier einbringen wollen, können sich bei der Gemeinde oder auch direkt bei Frau Döblinger (Tel.: 0971/ 6993 381) melden. red