von unserem Mitarbeiter Ewald Kiesel

Haard — Die Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Haard ist nach 63 Jahren dringend reparaturbedürftig geworden. Vorsitzender Johannes Heim stellte in der Jahreshauptversammlung mehrere Vorschläge zur Diskussion, da eine umfangreiche Reparatur dieselben Kosten von 7000 Euro verursachen würde wie die Anschaffung einer neuen Fahne. Die Versammlung entschied sich nach längerer Diskussion für eine neue Fahne. Die alte, die seit 1952 der Feuerwehr dient, soll im Feuerwehrhaus fachgerecht ausgestellt werden.
Auf der Vorderseite der neuen Fahne soll die Haarder Kirche zu sehen sein. Über die Gestaltung der Rückseite sollen bei der nächsten Versammlung noch Vorschläge gemacht werden. "Der größte Teil der Kosten soll von Sponsoren gedeckt werden", hoffteHeim.
Kommandant Christoph Hillenbrand berichtete von zwei Bandeinsätzen, sechs Sicherheitswachen und fünf Einsätzen zur technischen Hilfeleistung. Er freute sich über das große Engagement der Jugend und dankte den Jugendwarten Sebastian Fell und Andreas Bader für die zielgerichtete Ausbildung. Insgesamt wurden 262 Einsatzstunden geleistet. "Üben ist sehr wichtig, denn wir müssen unser Handwerk verstehen und kennen, um Hilfe zu leisten", stellte Hillenbrand fest.

Zusammenarbeit mit Nüdlingen

Der neue Mannschaftstransporter sei wichtig bei den Einsätzen gewesen. Ein Atemschutzlehrgang wurde in Oberthulba durchgeführt. In diesem Jahr werden wieder Atemschutzgeräteträger ausgebildet, die qualifizierte Hilfe leisten können. Für den Feuerwehrdienst konnten fünf Mitglieder verpflichtet werden. Gemeinsam mit den Nüdlinger Kollegen wurden Leistungsprüfungen durchgeführt, um flexibler auf einen Personalausfall reagieren zu können. Der Digitalfunk werde neu eingeführt. Die neue Technik, so Hillenbrand, bedeute intensives Üben. Um einen geordneten Ablauf zu sichern, wurden die Übungen auf jeden dritten Freitag im Monat festgelegt.