Der HC Erlangen hat trotz einer starken Leistung sein Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga bei den Füchsen Berlin mit 21:24 (10:13) verloren. Die Mannschaft von HCE-Cheftrainer Robert Andersson zeigte aber die richtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen Wetzlar.

Füchse Berlin -
HC Erlangen 24:21
Dass sich die Franken für das Duell mit dem Weltpokal-Sieger einiges vorgenommen hatte, merkte man schon von der ersten Minute an. In der Abwehr hellwach und extrem beweglich, stellten sie die Berliner vor eine schwere Aufgabe. In der Offensive nutze der HCE nach überlegt herausgespielten Angriffen seine Möglichkeiten konsequent. So stand es nach 15 Minuten 5:5. In der Folgezeit hatten die Berliner die Angriffe der Franken immer besser im Griff und konnten sich bis zur Pause etwas absetzen.
Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischte der Gastgeber und sah nach 40 Minuten wie der sichere Sieger aus. Doch ein kühler Kopf, überlegtes Angriffsspiel und Ole Rahmel, der mit acht Treffern erneut erfolgreichster Erlanger Schütze war, brachten den Gast wieder heran. Berlin konnte sich in der Endphase bei seinem Torhüter Petr Stochl bedanken, der den HCE durch eine starke Leistung auf Distanz hielt. "Natürlich ärgere ich mich über diese Niederlage. Ich habe aber sehr viele gute Dinge gesehen, wir haben uns sehr gut bewegt und uns Chancen herausgespielt", sagte HC-Coach Robert Andersson.
Mit erhobenen Haupt und viel Selbstbewusstsein kann sich der HC Erlangen nun auf eine Woche der Superlative vorbereiten. Am Donnerstag gastiert mit den Rhein-Neckar Löwen der amtierende Meister im DHB-Pokal-Achtelfinale in Nürnberg. Nur zwei Tage später kommt dann der Rekordmeister aus Kiel an die Noris. red
HC Erlangen: Huhnstock, Katsigiannis - Theilinger (1), Jonas Link, Herbst, Haaß (4), Bissel (1), Rahmel (8/3), Stranovsky, Horák (1), Nikolai Link (2), Thümmler (4/1), Sabljic