Die Freiheit des (Christen-) Menschen wird sich als roter Faden durch die Landesausstellung "Ritter, Bauern, Lutheraner" 2017 in Coburg ziehen. Doch: Wie steht es um unsere Freiheit im 21. Jahrhundert? Mit dieser Frage beschäftigen sich Studierende der Hochschule Coburg zwei Semester lang. Ihre Ideen sollen laut einer Pressemitteilung Teil der Landesausstellung werden.


Fächerübergreifend

Daniel Heimerl studiert Bioanalytik, Anne Muller Betriebswirtschaft und David Jung Versicherungswirtschaft. Gemeinsam mit neun weiteren Kommilitonen setzen sie sich zwei Semester lang über ihre Fächergrenzen hinweg mit der Frage auseinander: Was macht unsere Freiheit im 21. Jahrhunderts aus und wo ist sie bedroht? Das Ziel der engagierten Studenten ist klar: Sie möchten den Machern der Landesausstellung 2017 in Coburg wissenschaftlich fundierte Ideen liefern, die in die Ausstellung einfließen und umgesetzt werden.
Ausstellungleiter Peter Wolf vom Haus der Bayerischen Geschichte kam mit seinen Mitarbeitern an die Hochschule, um sich die studentischen Ideen präsentieren zu lassen. Sein Feedback freut die Studierenden: "Vieles von dem, was Sie erarbeitet haben, werden Sie in der Ausstellung wiederfinden", so Wolf.


Drei Gruppen beteiligt

Drei studentische Gruppen lieferten Ideen für die Ausstellung.
Eine andere Gruppe identifizierte beispielsweise das Designerbaby und das Social freezing als Ergebnisse der Forschungsfreiheit, die persönliche Freiheiten schaffen und gleichzeitig Menschen in Wertekonflikte stürzt. Das Social freezing bietet jungen Frauen die Möglichkeit, Eizellen mit hoher Qualität entnehmen und schockfrosten zu lassen. In späteren Lebensjahren können sie dann bei gewünschter Schwangerschaft darauf zurückgreifen. red