Trieb — 16 Jahre schon trifft sich die Frauenunion des Landkreises Lichtenfels zum Neujahrstreffen in Trieb. Viel CSU-Politprominenz war auch in diesem Jahr vor Ort, um mit den Frauen der Basis zu diskutieren und einen angenehmen Nachmittag zu verbringen.

Braun: Mühen haben sich gelohnt

Die Vorsitzende der Frauenunion des Landkreises Lichtenfels, Melita Braun, begrüßte die Anwesenden erfreut mit einem Gedicht zum neuen Jahr. Sie sagte, dass sich die Mühen und der Wahlkampf zur letztjährigen Kommunalwahl gelohnt hätten. Auch sei es gelungen, zusammen mit den "Jungen Bürgern" die Mehrheit im Kreistag zu erringen. Davon seien sechs Frauen. Braun: "Dies ist zwar noch ausbaufähig, aber dennoch zufriedenstellend." Um Frauen für die Politik zu gewinnen, seien fünf Seminare mit dem Titel "Mehr Frauen in die Politik" in Kloster Banz abgehalten worden. Die Resonanz der Teilnehmerinnen stimme sehr zuversichtlich.
Mit über 25 000 Mitgliedern sei die Frauenunion die zweitgrößte Arbeitsgemeinschaft der CSU und so für den gesamten Erfolg der Union sehr wichtig. Braun: "Dass sich im Internet und bei sozialen Netzwerken die Präsenz der Frauenunion des Landkreises erhöht hat, ist sehr positiv zu werten."
Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner erklärte, dass es im Moment eine politisch spannende Zeit sei. So müsse man diskutieren, was es bedeutet, konservativ zu sein. Er ging mit politischen Gegnern hart ins Gericht.
Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner erklärte, dass Pressefreiheit das A und O einer demokratischen Grundordnung sein müsse. Beim Thema ärztliche Versorgung im ländlichen Raum werde die CSU versuchen, eine einzuhaltende Landkreisquote zu erreichen.
Neben allen politischen Reden kam aber auch der gemütliche Teil des Treffens wie immer nicht zu kurz. Das "Original" der Frauenunion, Gunda Müller, gab eine Geschichte über ein ländliches Ehepaar, welches erstmals eine Flugreise startete, zum Besten. Lustig ging's zu beim Treffen zweier Damen (Alexandra Stöcker und Edith Güthlein) im Friseursalon im Krankenhaus. So sei der neue Altenkunstadter Bürgermeister aus Sicht der Damen ein echtes "Sahneschnittchen" . Problematischer stelle sich jedoch die Kurzhaarfrisur von Landrat Meißner dar. Zum Abschluss überreichte die stellvertretende Vorsitzende der Frauenunion im Landkreis, Anneliese Petterich, "Chefin" Melita Braun aus Dankbarkeit für das bestens organisierte Neujahrstreffen ein Geschenk. red