Einberg — Einen Mitgliederschwund hat der VfB bei der Hauptversammlung beklagt. Der Mitgliederstand belief sich zum Jahresbeginn auf 714 (446 männlich, 268 weiblich) und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 17 gesunken. Das berichtete der Vorsitzende, Günther Bardutzky. Bei 117 An- und Abmeldungen bedeute dies eine Fluktuation von 16 Prozent.
Trotz namhafter Spenden müsse die Koordination der Sponsoren verbessert werden, mahnte der Vorsitzende. Das Sportheim des VfB sei auch von externen Personen, Verbänden oder Gruppen besucht worden, was dem Verein zusätzliche Einnahmen bescherte. "Der Hartplatz ist kein Parkplatz", kritisierte Bardutzky so manchen Besucher der Sportanlage. Der VfB sei der einzige Verein im Kreis, der an beiden Sportstätten einen lebensrettenden Defibrillator bereit halte, hob der Vorsitzende hervor. Im Kleinfeld der Fußballjugend wurde eine Spielgemeinschaft unter Federführung der SG Rödental gegründet. "Wir waren einmal der führende Verein im Spielkreis was die Jugendarbeit anbetrifft", erinnerte Bardutzky.
Die Leichtathletikabteilung war Ausrichter der Bayerischen Staffelmeisterschaften der Senioren in Neustadt. In der Schachabteilung gibt es nach den Worten von Günther Bardutzky ein Nachwuchsproblem im Herren-Bereich: "Hier geht das Durchschnittsalter auf 80 Jahre zu." Im Tischtennis stehen nur noch zwei Herren-Teams im Wettbewerb, da fünf Spieler dem TTC Rödental beigetreten sind. So konnte der Abstieg aus der 1. Kreisliga nicht verhindert werden. "Im Jugend-Bereich wird eine Ausbildung beim TTC unumgänglich sein", sagte der Vorsitzende.
Die Turngruppen werden nach den Worten Bardutzkys "immer sehr stark besucht" - 51 Kinder habe der Weihnachtsmann bei der Weihnachts-Turnstunde beschert. Im Volleyball wurde der Ball von Achim Bähr an Martina Klink gut zugespielt. Akribisch nehme sie, lobte Günther Bardutzky, ihre Aufgabe wahr. Sehr erfreulich sei es, dass die von Elke Faber betreuten Mädchen es bis zur nordbayerischen Meisterschaft schafften.
Die Wintersportabteilung ist sportlich nicht mehr sehr aktiv. "Wintersport ist in unseren Breiten kaum noch möglich", begründete der Vorsitzende. Im Herbst zeichnete es sich ab, dass es ab 2015 keine Theatervorstellung mehr geben wird. Nach dem fehlendem Interesse einiger Akteure folgte die Abmeldung von drei Mitgliedern, einschließlich der Abteilungsleiterin und Stellvertreterin. Ein Plan der Schauspiel-Truppe, nach Mittelberg zu wechseln, um dort Aufführungen zu machen, sei gescheitert. des