Beim ASV Dachau geht es für die Oshino Volleys des VC Eschenbacher Eltmann im letzten Spiel der 2. Volleyball-Liga Süd vor der Weihnachtspause um drei Punkte, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Zuletzt gab es vier Siege in Folge für die Unterfranken. Anpfiff der Partie ist in Dachau am Samstag um 20 Uhr.
Eine Woche spielfrei hatte das Team von Trainer Jozef Janosik, und die Situation der Oshino Volleys hat sich in dieser Zeit kaum verändert. Weiterhin stehen drei Teams vor den Unterfranken. Hammelburg und Fellbach überholten dabei die L. E. Volleys Leipzig, die in Schwaig verloren und nun ein Spiel mehr als die Oshino Volleys absolviert haben. Bei vier Punkten Rückstand auf die Sachsen bedeutet dies, dass die Eltmanner mit einem Sieg über Dachau ganz dicht heranrücken würden.
Im Hinspiel besiegte der VCE in eigener Halle die Dachauer verdient mit 3:1 und möchte nun auch in der Fremde gegen die Oberbayern gewinnen. "Wir haben gut trainiert und uns einige Videos von Dachau angeschaut. Wir werden gut vorbereitet sein, wollen aber unser eigenes Spiel durchziehen und möglichst viele Punkte holen", sagt Kapitän Sebastian Richter vor der Partie.
Zuletzt gewann sein Team vier Begegnungen in Folge, zwei davon in eigener Halle, zwei in der Fremde, was darauf hindeutet, dass die anfängliche Auswärtsschwäche überwunden sein dürfte und Eltmann in einer guten Form ist. "Wir sind auf dem Feld immer mehr zu einer Einheit geworden und gewinnen in knappen Situationen jetzt auch viel mehr Punkte und Sätze als noch zu Saisonbeginn. Wir müssen uns vor keinem Team verstecken und wollen am Samstag in Dachau Punkte holen, um weiter oben dran zu bleiben", erklärt Richter weiter.
Der Gegner aus Dachau startete mit drei Siegen stark in die Saison, musste in der Folge allerdings etwas Federn lassen und rutschte in der Tabelle mittlerweile auf den zehnten Platz ab. Dass das Team, mit fast ausschließlich langjährig erfahrenen Zweitliga-Spielern besetzt, jedoch an guten Tagen jedes Team schlagen kann, bewiesen die Mannen des ASV vor drei Wochen gegen den damaligen Tabellenführer Leipzig, den sie mit 3:2 in dessen Halle völlig überraschend schlugen.