Haßfurt — Die Caritas-Asylsozialberatung in Haßfurt ist vom Caritashaus "Julius Echter" umgezogen in die sogenannte "Passage" in der Oberen Vorstadt 9 (Zugang von der Rückseite in der Centstraße). Dort sind die inzwischen fünf Beraterinnen und Berater von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr persönlich oder telefonisch unter Ruf 09521/69124 erreichbar, teilte die Caritas mit.
Der Umzug war aufgrund der erforderlichen Personalaufstockungen und damit verbundenem Platzmangel im Caritashaus notwendig. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Landratsamt konnten schnell neue Räume gefunden werden, die zentral liegen, gut von den Klienten zu erreichen sind und auch für die Mitarbeiter kurze Wege für Erledigungen oder Besprechungen an der vorherigen Arbeitsstelle bedeuten.
Leiter der Asylsozialberatung ist Thomas Jakob. Als Berater sind Thomas Heidenreich, Hildegard Wolf, Florian Haus sowie Katharina Seufert und Patrick Möhler tätig.
Die Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge ist ein wesentlicher Bestandteil des Caritas-Hilfsangebots. Weltweit sind zurzeit Millionen Menschen auf der Flucht. Da sich ihre Zahl aufgrund der vielen Kriegs- und Krisengebiete, durch Verfolgung und zum Teil fürchterliche Bedingungen in ihren Heimatländern in diesem Jahr stark erhöht hat, wurden im Landkreis Haßberge viele neue Unterkünfte eingerichtet.
Um die Flüchtlinge, die hier Zuflucht gefunden haben, beraten, begleiten und unterstützen zu können und ihnen Zukunftsperspektiven zu geben, hat die Caritas zusätzliche Mitarbeiter eingestellt. Bis 2014 hat sich eine in Teilzeit beschäftigte Sozialpädagogin um die oft traumatisierten Menschen gekümmert und wurde dabei bereits von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. Inzwischen wurde die Caritas-Asylsozialberatungsstelle um vier weitere Mitarbeiter (einer davon ganztags in Ebern) aufgestockt; in naher Zukunft sollen noch zwei weitere hinzukommen. Aus einer Halbtagesstelle werden künftig fünf Ganztages-Arbeitsplätze, die sich dann sieben Personen teilen. "Und auch das Engagement der Ehrenamtlichen wird weiterhin dringend gebraucht und sehr geschätzt", betont die Caritas. Das von der Caritas eingerichtete "Forum Asyl" (www.asyl.caritas-hassberge.de) dient der Vernetzung und zum Austausch der Beteiligten. Fragen werden gerne beantwortet unter Ruf 09521/6910 oder per E-Mail an tjakob@caritas-hassberge.de. Unter www.asylberatung.caritas-hassberge.de gibt es weitere Informationen zur Asylarbeit. red