Bürgermeister Jochen Vogel berichtete bei der jüngsten Gemeinderatssitzung von einem Ortstermin in Speicherz. Dorothee Bär (CSU), Staatssektretärin im Verkehrsministerium, und Reinhard Pirner, Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, behandelten zusammen mit Vogel den geplanten Neubau der Grenzwaldbrücke. Die Wünsche und Sorgen der Speicherzer wurden an die Gäste herangetragen.
Ein besonderer Dorn im Auge ist die Lärmbelastung durch den Autobahnverkehr. Vogel sprach von einem "guten Termin", man sei "ernst genommen" worden. Die aufgeführten Punkte würden geprüft, eine Zusage habe er schon erhalten: Im Bereich der Widerlager soll der Verkehr auf der neuen Brücke deutlich leiser rollen.
Die durch die Dörfer donnernden Motorradfahrer könnten sich zu einem Dauerbrenner entwickeln. Gemeinderat Marco Hillenbrand (Freie Wähler) meinte, die Lage hätte sich sogar noch verschlimmert. Er hält, entgegen seiner Rats-Kollegen, "Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht für die schlechteste Lösung." Vogel stellte klar, dass die Gemeinde keinen Einfluss auf die Vorkommnisse auf der Staatsstraße habe, doch sei er "offen für Vorschläge." Ein Ortstermin mit Polizei sowie Vertretern von Landratsamt und Bauamt könne er anbieten, um klären zu lassen, welche Möglichkeiten die Gemeinde hätte.
Ein Bauantrag wurde einstimmig befürwortet. Es ging um den Aufbau von Dachgauben und den Anbau an das bestehende Wohnhaus, besonders um die Übernahme der Abstandsfläche von 14 Zentimetern. Der Nachbar hatte zugestimmt, diese zu übernehmen. blm