Ebern — Seit dem vergangenen Wochenende sind die Eberner Handballer zurück im Punktspielbetrieb der Bezirksliga Oberfranken West. Nun wartet ein schwieriges Auswärtsspiel auf den TVE, denn er tritt am Samstag, 28. November, um 18 Uhr bei der SG Bad Rodach/Großwalbur II an.
In der vergangenen Woche besiegten die Mannen um Kreisläufer Weiß die Zweite Mannschaft der SG 12 Bamberg/Hallstadt souverän mit 29:23. Damit führen die Eberner als einzig ungeschlagene Mannschaft weiter die Tabelle an. Gegen Hallstadt war erneut auf ihre weitgehend stabile Defensive um den zuletzt stark auftretenden Keeper Bartsch Verlass.
Nun wartet mit der Rodacher "Zweiten" ein unangenehmer Gegner auf die Eberner. Das belegen auch die engen Ergebnisse der Vorsaison, als der TVE beide Spiele lediglich mit einem beziehungsweise zwei Toren Unterschied gewann. Zudem verlor Rodach II zuletzt nur mit einem Tor gegen den stark eingeschätzten TV Weidhausen II. Die Heimmannschaft praktiziert eine sehr körperbetonte Spielweise und hat einige gefährliche Rückraumschützen in ihren Reihen. Inwieweit die Rodacher auf Spieler ihrer Ersten Mannschaft zurückgreifen können, bleibt abzuwarten; die Eberner sind zumindest darauf gefasst. Die enge Bayernhalle in Rodach sorgt außerdem oft für eine hitzige Atmosphäre.
Die Eberner Leistung gegen Hallstadt war recht ansehnlich, dennoch besteht gewiss noch Steigerungspotenzial. Sie haben sich vorgenommen, von Anfang an wach zu sein, um sich mit sicherer Chancenverwertung und schnellem Konterspiel frühzeitig einen Vorsprung zu sichern.
Verzichten muss der TVE weiter auf Ersatztorhüter Franz Weis, auch hinter dem Einsatz von Robert Witzgall steht wegen gesundheitlicher Probleme noch ein Fragezeichen.


Wieder mit Jutta Geuß

Nach der desolaten Vorstellung gegen Burgebrach gilt es für die Damen des TV Ebern, am Samstag (14.30 Uhr) beim Tabellenführer der Bezirksoberliga Oberfranken, HSG Fichtelgebirge II, wieder in die Spur zu finden. Ein wichtiger Faktor dürfte die Rückkehr von Jutta Geuß nach längerer Verletzungspause sein. Dadurch wird zum einen die Abwehr nochmals stabilisiert, und zum anderen hat der Aufsteiger wieder einen breiteren Kader zur Verfügung. Jetzt gilt es, das Spiel in Burgebrach abzuhaken und sich wieder auf seine Stärken zu besinnen, nämlich aus einer soliden Abwehr heraus das Spiel aufzubauen und damit Torchancen herauszuspielen. Wenn dies gelingt und die Erfolgsquote im Abschluss wieder erhöht wird, kann der Gast dem Tabellenführer wohl das Lebern schwer machen und Selbstvertrauen zurückgewinnen. di