Ein Roboter, der aus Tönen Kurven zeichnet. Einer, der Menschen auf Zuruf wie ein Hund hinterherläuft. Oder ein Roboter, der seinen Weg aus einem Labyrinth findet - solche Geräte haben Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) bei einem sogenannten Hackathon entwickelt.
Ziel solcher Veranstaltungen ist es, innerhalb kurzer Zeit funktionierende Prototypen zu bauen. Die etwa 50 Studierenden aus den Studiengängen Informatik und Mechatronik hatten, aufgeteilt in sieben Teams, dafür nur zwölf Stunden zur Verfügung.


Vom Ergebnis überrascht

Professor Peter Braun hat die Veranstaltung mitorganisiert und ist von dem Konzept überzeugt: "Diesmal haben zum ersten Mal Studenten aus zwei Studiengängen zusammengearbeitet. Wir wussten nicht, wie das funktionieren wird, wurden aber sehr positiv überrascht." Hackathons mit einer Dauer von 24 Stunden, verteilt auf zwei Tage, habe man in den vergangenen Jahren schon mehrmals durchgeführt, so Braun.
Das Besondere sei, dass die Studierenden ohne Leistungsdruck an Ideen tüfteln können. Es gibt weder Noten noch starre Vorgaben, und alle nehmen freiwillig teil. Auch sei die Arbeitsatmosphäre anders als in Seminaren und Vorlesungen. lw