Herkunft Der Riesen-Bärenklau stammt ursprünglich aus dem Kaukasus und wird daher auch als Kaukasischer Bärenklau bezeichnet. Die Staude wird bis zu fünf Meter hoch, der Stängel bis 15 Zentimeter dick.

Vorkommen Die Pflanze ist in Gärten, Parks, an Straßenrändern, in Bach- und Flusstälern sowie auf Brachen anzutreffen und kann dort die heimische Vegetation verdrängen. Sie besitzt dekorative Fruchtstände, die oft als Zierde verwendet werden.

Gefahr Die ganze Pflanze, besonders der Saft, enthält phototoxisch wirkende Furanocumarine. Es können sich schwere Hautentzündungen mit starker Blasenbildung entwickeln. Die Verletzungen heilen nur sehr langsam ab und können Narben hinterlassen. 2008 wurde die Herkulesstaude zur "Giftpflanze des Jahres" gewählt.

Beseitigung Beim Entfernen der Pflanze im Garten ist Schutzkleidung inklusive einer Schutzbrille Pflicht. Gearbeitet werden sollten zudem immer abends oder bei bedecktem Himmel, um Reaktionen mit UV-Licht zu vermeiden. cw