Coburg — Der "Flohmarkt der Generationen" im September war ein voller Erfolg. Die Rückmeldungen der Standbetreiber und Besucher seien fast durchweg positiv gewesen, zog Antje Hennig vom Seniorenbüro Bilanz in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirates der Stadt Coburg. Der Überschuss von über 500 Euro soll dem Spendenkonto des Seniorenbeirates zu Gute kommen.
Da gab es keine große Diskussion über die Zukunft dieser Veranstaltung. Am Samstag, 26. September 2015 findet der nächste "Flohmarkt der Generationen" auf dem Schlossplatz statt. Er soll auch größer werden. 2015 sind 150 Standplätze vorgesehen, statt bisher 100.
So, wie aus dem früheren "Seniorenflohmarkt" der "Flohmarkt der Generationen" geworden ist, sollen auch die anderen Seniorenveranstaltungen verjüngt werden. So findet am Samstag, 13. Dezember, die "Weihnacht der Generationen" statt, im Februar 2015 der "Fasching der Generationen". Hennig: "Der Wunsch ist, bei gemeinsamen Feiern den Austausch und das gemeinsame Erleben von schönen Momenten für alle Generationen untereinander zu fördern." Damit das nicht zu teuer wird, gibt es künftig auch einen Kinderpreis, der dem Sondertarif für die Coburg-Pass-Inhaber entspricht.

Rampe wäre zu steil

Der Kneippweg zwischen Rosenauer Straße und Hahnweg ist eine beliebte Verbindung zwischen den beiden Straßen, allerdings gibt es auch 20 Treppenstufen. Friederike Werobel bat darum, eine integrierte Auffahrtsrampe zu schaffen, um für Rollstuhl- und Fahrradfahrer sowie Kinderwägen ein Hindernis zu beseitigen. Der Antrag Werobels scheiterte im Stadtbauamt. Eine Rampe an dieser Stelle wäre zu steil und mit Baukosten in Höhe von etwa 20 000 Euro auch zu teuer, hieß es.
Beim Wunsch eines Coburger Bürgers nach einem ständigen Halt an der Stadtbushaltestelle (Linie 5) am Goldbergsee bleibt der Seniorenbeirat am Ball. Der SÜC-Verkehrsbetrieb hat inzwischen auf die Stadtbushaltestelle "Veilchenweg" in Beiersdorf als Alternative hingewiesen. Wenn es zu einer regelmäßigen Bedienung der Haltestelle "Abzweigung Callenberg" kommen solle, so die SÜC sinngemäß, wäre es sinnvoll, im Kreuzungsbereich auf beiden Seiten eine Haltestelle zu errichten. Der Vorschlag sei zwar von der Stadtplanung schon geprüft, aber nicht weiter verfolgt worden. Der Seniorenbeirat gibt sich damit nicht zufrieden und hält an seiner Empfehlung fest.
Rainer Klein vom Sozialamt stellte die "Fachstelle für Qualitätsentwicklung und Aufsicht" (FQA) vor, die im Rahmen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz in der Stadt Coburg tätig ist. Es handele sich um ein multiprofessionelles Team von Medizinern, Sozialpädagogen und Pflegekräften. Sie seien zuständig für die sieben Alten- und Pflegeeinrichtungen, eine Pflegeeinrichtung für jüngere Menschen, eine Kurzzeitpflegeeinrichtung für Jugendliche und Erwachsene, drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Menschen. mako