Atemschutzgeräteträger sind bei den Feuerwehren unabdingbar. Sieben neue Atemschutzgeräteträger haben jetzt ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die Leitung des Lehrgangs hatte Andreas Rüdiger, der von acht Hilfsausbildern unterstützt wurde.
Insgesamt 28 Stunden dauerte die Ausbildung, die mit viel Praxis gespickt war. Natürlich wurde im Unterricht und zu Hause Theorie gepaukt, um die schriftliche Prüfung zu bestehen. In der Praxis, die unter dem Motto "Vormachen, Nachmachen, Üben" stand, ging es neben der Handhabung der Atemschutzgeräte auch um den Umgang mit den Leinen und um die Personenrettung. Hinzu kamen Notfalltraining und Orientierungsübungen. Als Übungsobjekte standen neben der Atemschutzübungsanlage auch der Bauhof der Gemeinde Untersiemau, der total vernebelt wurde, sowie der Schlauchturm und weitere verschiedene Räume im Feuerwehrhaus zu Verfügung. Außerdem wurde in der Kfz-Werkstatt Gräbner geübt.
Bei der Zeugnisübergabe lobte die Feuerwehrführung mit Kreisbrandrat Manfred Lorenz, KBN Krischa Heym und Kommandant Markus Packert das Engagement der Teilnehmer. Sie hätten viel Freizeit für den Lehrgang geopfert. Er machte darauf aufmerksam, dass die Atemschutzträger regelmäßig auf der Atemschutzübungsanlage in Ebersdorf trainieren und körperlich fit bleiben müssten.
Die neuen Atemschutzgeräteträger sind: Jonas Eideloth (Feuerwehr Großheirath), André Engelhardt (Feuerwehr Gleußen), Andreas Bätz (Feuerwehr Gleismuthhausen), Juliane Spindler (Feuerwehr Autenhausen/Gemünda), Isabell Weber (Feuerwehr Scherneck), Kilian Packert, Daniel Paschold (beide Feuerwehr Untersiemau). mst