Wenn ein Familienmitglied an einer Demenz erkrankt, werden die Angehörigen oft vor angsterregende Herausforderungen gestellt. Was können wir tun, wie gehe ich mit meinem Partner oder meiner Mutter/meinem Vater um?
Antworten auf diese und andere Fragen soll ein Demenzkurs für pflegende Angehörige geben, der am Montag, 10. Oktober, in Höchstadt beginnt. In zehn Doppelstunden werden sich die Kursteilnehmer dem Thema Demenz mit all seinen Aspekten nähern, heißt es in einer Pressemitteilung der Fachstelle für pflegende Angehörige. Was passiert im Gehirn, wenn jemand dement wird? Welche Auswirkungen hat das auf das gemeinsame Leben? Darum geht es ebenso wie um Umgangs- und Kommunikationsmöglichkeiten mit einem Kranken oder die Frage, wie man für die Probleme der Zukunft vorsorgen kann.
Der Kurs hat auch Themen wie Formen der Demenz, Diagnose, Behandlung, Verlauf, Probleme bei der Verständigung mit demenzkranken Menschen, Gefühlswelt und die psychische Belastung der pflegenden Angehörigen, beschäftigungstherapeutische Ansätze bei Demenz sowie rechtliche Fragen zum Inhalt. Auch der Austausch mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, soll nicht zu kurz kommen.


Zehn zweistündige Sitzungen

Die Kursleitung hat Rosi Schmitt, der Kurs "EduKation" (Entlastung durch Förderung der Kommunikation) erfolgt nach dem Konzept von Sabine Engel. Es fallen Kursgebühren von 95 Euro an, die von den Krankenkassen übernommen werden. Die Schulung besteht aus zehn zweistündigen Sitzungen und beginnt am Montag, 10. Oktober, um 15 Uhr in der Fachstelle für pflegende Angehörige, Große Bauerngasse 1, 91315 Höchstadt. Information und Anmeldung unter Telefon 09193/5033191 oder per E-Mail an rosi.schmitt@asb-erlangen.de. red