Zur offenherzigen Werbekampagne von Radio Eins :

Ich finde die Werbung von Radio Eins in keinem Falle "entwürdigend". In jedem Schwimmbad wird genauso viel Haut gezeigt. In der gleichen CT-Ausgabe ist auf Seite 3 der Bericht "1000 Werke unter Verdacht " über ein Kunstwerk von Wilhelm Leibl mit dem Titel "Weiblicher Halbakt" von 1865 abgebildet. Dort ist "mehr" zu sehen als beim Bild von Radio Eins. Darüber wird kein Wort verloren, weil es sich eben um Kunst handelt. Vielleicht sollte Radio Eins seine Werbung zukünftig lieber in Öl auf Leinwand bringen, um so Kritik aus dem Wege zu gehen.
Steffen Laube
Bad Rodach