Mit Bauangelegenheiten hat sich der Maßbacher Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Zunächst ging es um einen Tekturantrag (Änderungsantrag) für einen Löschwasserbehälter an einem Mastschweinestall in der Flurabteilung Ziegelloh im Ortsteil Maßbach. Ursprünglich sollte ein Teich angelegt werden. Das Landratsamt verlangt jedoch einen geschlossenen Löschwasserbehälter, da nicht sichergestellt werden könne, dass der Teich immer mit ausreichend Löschwasser gefüllt ist.
Der Löschwasserbehälter soll einen Durchmesser von 7,36 Meter und eine Tiefe von 3,42 Meter haben. Er wird komplett in die Erde eingelassen und wieder mit 50 Zentimeter Erde überdeckt, so dass nur noch die Anschlüsse zu sehen sind. Der Marktgemeinderat votierte einstimmig dafür.
An einem Haus in der Jägergasse dürfen drei Dachgauben errichtet werden, außerdem genehmigte der Marktgemeinderat die Einrichtung zweier Stellplätze. In der Weichtunger Straße werden auf einem Grundstück Nebengebäude abgebrochen, um Platz für ein Wohnhaus zu schaffen. Das bereits laufende Bauvorhaben liegt im räumlichen Bereich der Gestaltungssatzung. Deshalb hatte der Marktgemeinderat den Antrag auf Befreiung hinsichtlich der Fassadenfarbe auf der Tagesordnung, außerdem wollte der Bauherr die Fensterumrahmungen weglassen. Der Marktgemeinderat stimmte zu und bestätigte auch, dass der Bau weiterhin nach dem kommunalen Förderprogramm gefördert werden kann.
Ein seit 1998 leerstehendes Gebäude in der Schanzstraße in Maßbach, das über 50 Jahre alt ist, soll abgebrochen und an seiner Stelle ein neues Wohnhaus errichtet werden. Der Bauherr beantragte eine Zuwendung aus dem Förderprogramm der Allianz Schweinfurter Oberland für Investitionen zur Innenentwicklung zur Beseitigung von Leerstand zur Schaffung neuen Wohnraums. Das Grundstück liege im Fördergebiet, die Förderleistungen seien erfüllt, der zusätzlich erforderliche Bauantrag sei in Bearbeitung und werde zu gegebener Zeit eingereicht, so Bürgermeister Matthias Klement. Die Kosten betragen rund 350 000 Euro. Die Förderung beträgt zehn Prozent, maximal jedoch 10 000 Euro. Der Marktgemeinderat stimmte zu, der Antragsteller bekommt also die höchstmögliche Förderung von 10 000 Euro.