von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Kleinsendelbach — Nach eingehender Beratung hat der Kleinsendelbacher Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit 10:3 Stimmen beschlossen, ein Ingenieurbüro aus Bamberg für ein Volumen von 39 151 Euro brutto mit der Erstellung eines Konzept für die Beseitigung des Regenwassers in Kleinsendelbach zu beauftragen.
Vor einigen Jahren bereits hatten die Ingenieure die Dimensionierung der Haltungsdurchmesser im Neubaubereich überprüft, den Kanalzustand beurteilt und nach etwaigen hydraulischen Überbelastungen geschaut. In diesem Frühjahr sind die Ingenieure dann damit beauftragt worden, ein Sanierungskonzept für die Kanalhaltungen in den Schadensklassen 0 und I zu erstellen. Dazu waren bereits die überlasteten Halterungen herausgearbeitet worden.

Hydraulische Überlastung

So sollte verhindert werden, dass im Zuge der Maßnahme Kanäle saniert würden, die später wegen einer hydraulischen Überlastung doch noch ausgetauscht werden müssten.
Deshalb wollen jetzt die Planer mit der hydrodynamischen Berechnungsmethode eine grobe Überrechnung des Kanalnetzes durchführen, bei der unter anderem das dynamische Abflussverhalten des gesamten Kanalnetzes unter Berücksichtigung der verschiedensten Starkregenereignisse festgehalten wird.

Erhebliche Investitionen

Dadurch ergibt sich im besten Fall eine aussagekräftige Grundlage für die Planung von notwendigen baulichen Maßnahmen im Ortskanalnetz. Die Maßnahmen gehen allerdings mit nicht unerheblichen Investitionen einher.
Auf sämtliche drei Ortsteile aufgeteilt, ergeben sich durch die Erarbeitung des Konzepts Kosten in Höhe von 16 303 Euro brutto für Kleinsendelbach sowie jeweils 11 424 Euro brutto für die Ortsteile Steinbach und Schellenberg.