Auf 60 Jahre Wirken kann der Posaunenchor Hummendorf zurückblicken. 1957 erfolgte die Gründung, die aus der örtlichen Gruppe des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) hervorging.
Unter der Leitung des Rentners Max Fischer sowie des Chorobmanns Günter Georgi trafen sich jugendliche Hummendorfer, um gemeinsam Instrumente zu spielen.


13 Mitglieder unterschrieben

Im Gründungsprotokoll und der Satzung, die von den damaligen Kirchenvorstandsmitgliedern Georg Roth, Richard Schirner und Max Trukenbrod, der erst jungen und selbstständigen Kirchengemeinde Hummendorf unter der Pfarramtsführung von Senior-Pfarrer Helmut Fischer, gefasst wurde, sind die Unterschriften von 13 Chormitgliedern enthalten.
Folgende Gründungsmitglieder sind namentlich aufgeführt: Manfred Bär, Reinhard Bär, Jürgen Bauer, Erwin Feulner, Willi Nestmann, Herbert Oßwald, Werner Pieszik, Karl Roth, Lorenz Roth, Otto Roth, Werner Roth, Adam Schubert und Werner Schubert.
Ab 1958 war Helmut Trukenbrod für die Chorleitung verantwortlich und dirigierte den Chor über 43 Jahre hinweg. 2001 musste er die Stabführung aus gesundheitlichen Gründen an seinen Sohn Matthias Trukenbrod abgeben.
Erste öffentliche Auftritte waren der Festgottesdienst am 31. Oktober 1957 in der Dr.-Martin-Luther-Kirche Hummendorf und der Gemeindeabend zur 400-Jahrfeier zum Gedenken an die 1557 erfolgte Durchführung der Reformation in der Kirchengemeinde Weißenbrunn.


Aufgaben des Posaunenchors

Bis in die heutige Zeit umrahmt der Posaunenchor vor allem kirchliche Festtage, Konfirmationen in Hummendorf und Weißenbrunn sowie sonstige kirchliche und weltliche Jubiläen in der Gemeinde. Auch auf Bezirksebene ist der Chor vertreten, wenn es gilt größere Ereignisse und Jubiläen auf Kirchenbezirksebene mit auszugestalten.
Der Gottesdienst anlässlich des 60-jährigen Jubiläums findet am Pfingstsonntag, 4. Juni, um 10 Uhr in der Hummendorfer Kirche statt - Ehrungen stehen neben dem Festgottesdienst auf dem Programm. Dieter Wolf