von unserem Mitarbeiter Klaus-peter wulf

Guttenberg — Der Guttenberger Gemeinderat traf sich am Dienstagnachmittag vollzählig zusammen mit Architekt Harald Schramm zu einem Ortstermin im ersten Stock des Gemeindehauses Hohberg 2, das mit einem Kostenaufwand von über 400 000 Euro derzeit saniert wird. "Es ergeben sich einige Änderungen. Wir sollten die Chance nutzen, es zu verbessern und die Wohnungen großzügiger zu gestalten", plädierte Bürgermeister Eugen Hain. Er lobte: Die Firma Konrad hat es geschafft, trotz des schlechten Wetters das Dach in einer Woche "draufzumnachen". Bis zum kommenden Wochenende sei es dann ganz zu und die Firma Cherbiat beginne mit den Dacharbeiten.
"Die Entscheidung hier ein komplett neues Gebälk drauf zu setzen, hat sich gelohnt", lobte auch Harald Schramm und zeigte sich ebenso positiv überrascht, welch sehr gute Arbeit die Zimmerei innerhalb weniger Tage geleistet habe.
Der Architekt erläuterte, dass die Sanierung mit den Kosten voll im Plan liegt. Wie Schramm weiter ausführte, wurde das Gebäude im ersten Stock, also in den oberen Wohnungen, voll entkernt. Als nächstes würden die Böden geöffnet, um marode Deckenbalken zu sanieren. Auch regte der Architekt an, sich auf Grund des Zustandes eine neue Haustür und Fenster zu leisten.
"Wir sollten Neue nehmen und die 3000 Euro Mehrkosten gegenüber einer Aufarbeitung der alten Fenster in Kauf nehmen", sagte Eugen Hain. In den kommenden Tagen werde auch die abgebrochene äußere Fachwerkwand wieder aufgemauert, um den Bau bis zum Jahresende dicht zu bringen. Die Ratsmitglieder stimmen einmütig dem geringen Mehraufwand von rund 3000 Euro zu.