"Niemand möchte das Erkennungs- und Schutzzeichen missen, das hierzulande jedes Kind kennt: das rote Kreuz auf weißem Grund", sagte der Coburger Landrat, Michael Busch (SPD), bei einer Ehrungsveranstaltung im Landratsamt. Diese galt Ehrenamtliches des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), die 25 und 40 Jahre ihren Dienst versehen.
Die Geehrten aus den einzelnen Ortsverbänden hätten immer und gerade in der jetzt unruhigen Zeit ihren Beitrag dazu geleistet, die Gesellschaft etwas friedlicher, lebenswerter und stabiler zu machen. "Sie sind beispielgebend, aus der Gemeinschaft nicht mehr wegzudenken und leisten einen erheblich Anteil an der Wohlfahrtspflege", würdigte Busch. Ganz oben stehe bei den Geehrten die Menschlichkeit, aber auch die Unparteilichkeit und die Unabhängigkeit von Regierungen.
Für den Coburger BRK-Kreisvorsitzenden, Siegfried Wölki, ist das Rote Kreuz aus der Welt nicht mehr wegzudenken. Aber: Ohne Helfer im Ehrenamt sei dies alles nicht durchführbar. Das Alleinstellungsmerkmal des Roten Kreuzes sei hohes Vertrauen.


Der Kitt der Gesellschaft

"Ihr seid einfach da, ohne gefragt zu werden", würdigte Wölki. Der Landtagsabgeordnete, Jürgen W. Heike (CSU), fügte hinzu: "Ihr seid Vorbilder, Leuchttürme und der Kitt der Gesellschaft." Die Vertreter der Kommunen, Marco Steiner (FW) aus Rödental, Claus Höcherich (GuB) aus Sonnefeld und Michael Hofmann (CSU) aus Weidhausen lobten den unermüdlichen Einsatz der Geehrten für das Bayerische Rote Kreuz.
Lothar Weidner