"Ich bin unendlich dankbar, dass ich mit meinem Mann die Diamantene Hochzeit erleben kann", freut sich die Jubelbraut Ingrid Neubauer rückblickend auf einige Schicksalsschläge, die sie mit ihrem Gatten Werner durchstehen musste.
Das 60-jährige Ehejubiläum wurde entsprechend gefeiert. Bei einem Dankgottesdienst in Kehlbach, zelebriert von Dekan Thomas Hauth und musikalisch umrahmt vom Duo Raimund und Armin, gedachte man der Hochzeit vor sechzig Jahren.


Beim Tanzen funkte es

Werner Neubauer stammt ursprünglich aus Hirschfeld, wohnte später in Windheim, Ingrid ist in Kehlbach geboren. Wie sollte es anders sein: Bei einer Tanzveranstaltung in Windheim lernten sie sich kennen und lieben.


Schon zwei Urenkel

Das junge Paar wohnte erst in Kehlbach, 1965 bezog man das Eigenheim in Windheim. Das erste Kind kam 1956 zur Welt, drei weitere folgten. Sechs Enkel und zwei Urenkel sind ihr ganzer Stolz.
Werner Neubauer arbeitete als Zugbegleiter bei der Deutschen Bundesbahn, Ingrid war als Kontrolleurin in der Nachsortierung bei der Firma Heinz in Kleintettau beschäftigt.
Werner war über Jahrzehnte leidenschaftlicher Angler und Gründungsmitglied des Fischereivereins, beim VdK fungierte er zwölf Jahre als Vorstand. Auch im Gartenbauverein ist er Mitglied, es gratulierten Hans Vetter und Heinz Büttner, der überbrachte die Glückwünsche als Gedicht.
Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel gratulierte im Namen der Gemeinde Steinbach am Wald und übermittelte auch die Glückwünsche des Landrates.
Auch aus der Staatskanzlei in München kam ein Brief, unterschrieben von Ministerpräsident Seehofer, um dem Jubelpaar zu diesem seltenen Jubiläum zu gratulieren. hm