Waischenfeld — Die Waischenfelder Vierzehnheiligen-Wallfahrt steht ganz im Zeichen des 700. Stadtjubiläums. "Wenn nicht der Herr die Stadt bewacht ..." lautet das Motto am 29. und 30. August.
Man wolle heuer vor allem für eine Jahrhunderte währende Glaubensgeschichte, für Gottes Schutz für die Stadt, für die eigene Lebens- und Glaubensgeschichte danken, so die Wallfahrtsführer Bernhard Schweßinger und Karin Söllner.


Jubiläumskerze im Gepäck

Zur Wallfahrt haben die Karmelitinnen im Kloster Himmelspforten eigens eine Jubiläumskerze geschaffen, die von langjährigen Wallfahrern gespendet wurde und in Vierzehnheiligen entzündet wird.
Die Pilger treffen sich am Samstag 29. August, um 4.30 Uhr zum Pilgersegen in der Stadtkapelle in Waischenfeld und ziehen von dort nach Vierzehnheiligen. In Buckendorf ist Frühstückspause im Feuerwehrhaus - die Brotzeit ist selbst mitzubringen -, ehe es über Kleinziegenfeld, Bojendorf und Aichig nach Lahm (Mittagsrast) und weiter nach Vierzehnheiligen geht. Um 15 Uhr erreichen die Waischenfelder die Nothelferstätte. Das Wallfahrtsamt mit Lichterprozession feiern die Pilger um 19 Uhr. Gegen 20.30 Uhr gibt es dann einen Gemeinschaftsabend mit Ehrung langjähriger Wallfahrer im Diözesanhaus.
Am Sonntag verlassen die Waischenfelder Pilger den Wallfahrtsort bereits um 6.45 Uhr, da sie den kompletten Rückweg zu Fuß bewältigen. Gegen 20.30 Uhr erreichen die Wallfahrer das Waischenfelder Schwimmbad. Nach einem kurzen Abendlob an der Kapelle ziehen sie dann mit einer festlichen Lichterprozession durch die Fischergasse in die Stadtkapelle ein. Eine feierliche eucharistische Andacht beschließt die Wallfahrt.
Weitere Informationen zur Wallfahrt bei Bernhard Schweßinger, Telefon 0170/3349456, oder bei Karin Söllner, Telefon 09202/507. tw