Dampfach — Es schaut mittlerweile ganz gut aus für die DJK Dampfach. Sieben Zähler Vorsprung auf Bad Kissingen und damit auf den Relegationsplatz sind ein ansehnliches Polster, das für den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost reichen sollte. Nachlassen wollen die Schützlinge von Trainer Reinhold Müller aber nicht. Auch nicht am Samstag, wenn der Spielplan die DJK zum Schlusslicht, dem so gut wie abgestiegenen SV Mühlhausen/Schraudenbach, führt.
"Nach dem Heimsieg über Bad Kissingen wäre es jetzt natürlich enorm vorteilhaft, wenn wir in Mühlhausen gleich nachlegen würden", weiß auch Trainer Müller, dass der Sprung über die 30-Punkte-Marke vermutlich den endgültigen Klassenerhalt bedeuten würde, zumal die verbliebene Konkurrenz - Bad Kissingen empfängt Spitzenreiter Schwebenried/Schwemmelsbach, Großbardorf II muss nach Geesdorf - die größeren Brocken vor der Brust hat.
"Wir wollen nicht bis zuletzt zittern, sondern den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen", sagt Müller - ein zusätzlicher Grund für die Seinen, die Partie beim Tabellenletzten ernsthaft anzugehen. "Allerdings muss uns die zweite Hälfte vom Spiel gegen Bad Kissingen einen Warnung sein", weiß der Trainer. Hier setzte die DJK eine eigentlich komfortable 3:0-Führung noch aufs Spiel.
Auch deshalb warnt Müller seine Mannschaft davor, Mühlhausen/Schraudenbach zu unterschätzen, auch wenn die Gastgeber in Sachen Abwehr und Angriff jeweils den schwächsten Wert der Liga aufweisen.
Mit Jens Rumpel (14 Treffer) haben die Hausherren immerhin einen brandgefährlichen Angreifer in ihren Reihen, auf den die Dampfacher sicher aufpassen werden.
DJK Dampfach: Schütz, Schäfer - Tudor, Ziegler, Ebert, Riedlmeier, Gerber, Rogers, Greb, Winter, Prichodko, Lutz, Bock, Munisi, Glos red