von unserem Mitarbeiter Christian Voll

Burgkunstadt — Das Thema "Bussicherheit" soll weiterhin auf der Agenda ganz oben stehen - darüber ist man sich in Burgkunstadt an den beiden Nachbarschulen Gymnasium und Realschule einig.


1500 Schüler täglich unterwegs

Bei etwa 1500 Schülern insgesamt, die sich täglich auf relativ engem Raum nach Schulschluss im Busbereich bewegen, kommt den Sicherheitsaspekten besondere Bedeutung zu. Deshalb wurden die neuen Mädchen und Buben in den vier fünften Klassen des Gymnasiums gleich zu Schuljahresbeginn von der Verkehrserzieherin beziehungsweise Sicherheitsbeauftragten Iris Drewest auf eine Reihe von Aspekten hingewiesen.


Tricks für schnelleres Einsteigen

Sie erläuterte zusammen mit dem Fahrer der Firma Götz Reisen Themen wie richtiges Verhalten an der Bushaltestelle, richtiges Einsteigen, toter Winkel oder auch die Sicherheit während der Fahrt in der Theorie und anhand praktischer Übungen.
Dabei erfuhren die Schüler sprichwörtlich hautnah, dass der tote Winkel neben und hinter dem Bus so groß ist, dass eine ganze Schulklasse locker hin einpasst, dass das Einsteigen deutlich schneller geht, wenn man die Tasche in der Hand hat (statt auf dem Rücken) und die Fahrkarte griffbereit in der anderen. Auch ist es im Bus bei Weitem nicht so eng, wenn man die Tasche auf dem Boden statt auf dem Rücken hat.
Nun können die Youngsters eine hoffentlich unfall- und verletzungsfreie Karriere an ihrer weiterführenden Schule starten, denn: "Angesichts von rund 1500 Schülern aus Realschule und Gymnasium, die in so unmittelbarer Nähe um die Mittagszeit in Busse und Autos ver-frachtet werden, kann die Sensibilisierung für Gefahrensituationen gar nicht früh genug beginnen", so Iris Drewest.