Ein leicht verletzter Mann und geschätzte 100 000 Euro Reparaturkosten: Das Feuer, das in der Nacht zum Freitag in einem Mehrfamilienhaus in Hallstadt gewütet hat, richtete einiges an Schaden an. 90 Feuerwehrleute verhinderten aber Schlimmeres.


Alle Bewohner in Sicherheit

Eine Bewohnerin des Hauses, in dem sieben Menschen leben, wurde kurz nach Mitternacht auf den Brand aufmerksam. Sie alarmierte um 0.42 Uhr die Feuerwehr und weckte die Hausbewohner. So konnten sich alle rechtzeitig ins Freie retten. Allerdings wurde ein 57-jähriger Mann leicht verletzt. Er war bei dem Versuch gescheitert, den Brand selbst zu löschen und zog sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten war dichter Rauch aus dem Dachstuhl des Mehrfamilienhauses gedrungen. Nach der weiteren Erkundung stand fest, dass der Dachstuhl komplett in Flammen stand. Zur Brandursache konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen. Dazu sind weitere Ermittlungen durch die Spezialisten der Kriminalpolizei nötig.


Vier Wehren im Einsatz

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hallstadt, Kemmern, Dörfleins sowie Mitarbeiter der Ständigen Wache Bamberg. Weil alle Bewohner in Sicherheit waren, als die Feuerwehr anrückte, konnte sofort mit den Löscharbeiten begonnen werden.
Ein Trupp unter Atemschutz drang über die Drehleiter in die Dachgeschosswohnung vor, um im Innenangriff mit dem Löschen beginnen zu können. Unterstützt wurde dieser von einem weiteren Atemschutztrupp, der sich über das Treppenhaus in das brennende Dachgeschoss vorkämpfte. Währenddessen bekämpften zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz von der Drehleiter aus die Flammen, die sich bereits durch die Dachhaut gefressen hatten. Nach gut einer Stunde hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch einige Zeit an. pol/red