Oberaurach — Viel Spaß hatten knapp 100 Kinder, die die Angebote des Oberauracher Ferienprogramms nutzten. So fanden sich trotz der Hitze Kinder und Senioren zum Spielenachmittag am Oberaurach-Zentrum ein. Im Bürgertreff "Sternstübla" und auf dem Sportplatz boten Anita Amend, Roland Baumann und Sabine Weinbeer vielfältige Möglichkeiten, graue Zellen und Muskulatur in Schwung zu bringen. Ob bei Mühle-Spiel oder "Wikinger Schach": Alle Sinne waren angesprochen. Die Aktiven von "Bürger helfen Bürgern" luden die Kinder ein, immer am ersten Freitag im Monat (erstmals nach der Sommerpause am 2. Oktober) zum Spiele-Nachmittag zu kommen.
Die Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) und Sabine Weinbeer (FW) begleiteten die "Waldforscher auf Monster-Jagd" in Handthal. Mit der Försterin ging es ins Waldlabor, um die Tierwelt im Boden zu erkunden. Mit Becherlupen und Käschern fingen die Kinder Käfer, Spinnen und Tausendfüßler, legten sie im Steigerwaldzentrum unter die Lupe und gaben sie wieder frei im Wald.


Die Spinne im Haus ...

Auch Blätter und Gräser eröffneten unter der Lupe ihre Schönheit. Ihre "Freude" hatten Eltern und Geschwister später am Tag an den selbstgebastelten Riesen-Spinnen.
Auch zum Zirkus-Workshop, heuer in Rauhenebrach, fuhren einige Oberauracher Kinder. Die DJK Kirchaich lud zweimal ein: "Alle Neune" hieß es auf der Kegelbahn, und die Nachwuchs-Trainer zeigten den Teilnehmern die richtige Technik. Hoch hinaus ging es für die Mutigen beim Besuch der Kletterhalle in Bamberg. Julian Bayer begleitete als erfahrener Kletterer die Kinder, während sich Sabine Weinbeer auf die Sicherung vom Boden aus konzentrierte.


Da gibt es Naturtalente

Die Kletterwände waren eine Herausforderung, und viele merkten, was es bedeutet, sich die Kräfte einzuteilen. Ein paar Oberauracher erwiesen sich aber als echte Naturtalente. Anschließend ging es noch auf den Wasserspielplatz auf der Erba-Insel.
Dauerbrenner im Ferienprogramm ist der zweitägige Malkurs mit Margitta Grampp. Eine neue Idee steuerte Georg Jäger bei mit dem Fahrsicherheitstraining für Zweirad-Fahrer. Dieses Angebot richtete sich an junge Rollerfahrer ebenso wie an "ältere Semester" - und es kam an.
Mit ein paar mehr, aber kleineren Rädern endete das Ferienprogramm am Dienstag. "Inliner fahren wie die Profis" hieß es bei Jörg Wittke. Er ist Übungsleiter für Inliner und zeigte den Kindern je nach vorhandenem Können auf den acht Rollen erste Schritte, Bremsen, aber auch das richtige Fallen, das gefahrlose Aufstehen, Kurven- und Rückwärtsfahren und vieles mehr. Besonders wies er auf die Bedeutung der Schutzkleidung hin. sw